Zusammenfassung
Die Symptome psychischer Erkrankung sind unendlich mannigfaltig, so daß schon deshalb ein gewisses Schematisieren und eine Auslese des Wichtigsten nicht zu umgehen ist. Es kommt noch hinzu, daß äußerlich gleiche Erscheinungen je nach der psychischen Umgebung und der Genese ganz verschiedene Bedeutung haben können, und außerdem ist noch viel mehr als in der Körperpathologie jedes Symptom eigentlich nur eine herausgegriffene Seite eines allgemeineren Vorganges. Was wir z. B. auf dem Gebiete der Assoziationen beschreiben, ist nicht eine bloße Assoziationserkrankung, sondern eine allgemeine, psychische Störung, von der wir eine Seite, eben die die Assoziationen betreffende, herausgreifen.
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Literatur
- 1.Nicht damit zu verwechseln ist die Freude am Schmerz bei einzelnen Hysterischen und im Masochismus.Google Scholar
- 1.Elementare Reizhalluzinationen des Gesichts sind bei andern Krankheiten (z. B. Paralyse, Vergiftungen) oft intensiv farbig (blaue Schmetterlinge, Mennigepulver).Google Scholar
- 1.Anhaltendes, unbeeinfluBbares Brennen als Parästhesie ist meist Zeichen eines Hirnherdes in der Thalamusgegend.Google Scholar
- 1.Zwei nicht identische Begriffe, die sich aber zu einem ziemlichen Teil decken.Google Scholar
- 2.Sie sind also auch Willensstörungen,insofern der Patient keine Macht hat, seine Gedanken nach Gutdünken zu dirigieren.Google Scholar
- 1.Höchstens bei der Schizophrenie gibt es Ähnliches, aber nicht Identisches.Google Scholar
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