Mineral- und Wasserstoffwechsel

  • Hans Lucke

Zusammenfassung

Die anorganischen Stoffe stehen in ihrer Bedeutung für den geordneten Ablauf der Lebensvorgänge der organischen Substanz nicht nach. Normale Zellarbeit ist an konstante Bedingungen des umgebenden Milieus, also der Körperflüssigkeiten gebunden. In dieser Hinsicht spielen Wasser und Mineralien ein ganz entscheidende Rolle. Die molare Konzentration der Körperflüssigkeiten, die den osmotischen Druck bestimmt, muß konstant gehalten sein (Isotonie). Für diese Funktion spielt das Kochsalz die entscheidende Rolle. Aber auch das Mischungsverhältnis der Ionen, die Isoionie, ist von vitaler Bedeutung. Am lebenswichtigsten ist aber die Erhaltung des Gleichgewichtes zwischen sauren und basischen Valenzen, die Isohydrie. So sehen wir auch, daß diese Funktion am feinsten einreguliert ist. Das weitgehende Zusammengehen zwischen Wasser und Mineralien ergibt sich schon daraus, daß Wasser den Mineralien als Lösungsmittel dient. So werden Mineralverschiebungen auf Wasserbestand und Wasserstoffwechsel Rückwirkungen ausüben müssen und umgekehrt. Im Wasser zerfallen die Mineralien in ihre elektrisch geladenen Ionen je nach ihrem gegebenen Dissoziationsgrad. Die Mineralien sind ganz vorwiegend in dissoziierter Form zugegen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1936

Authors and Affiliations

  • Hans Lucke
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland

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