Zusammenfassung
Das Blut, wie es beim Anschneiden eines grösseren Gefässes hervorquillt, ist eine ganz wenig dickflüssige, leicht Schaum bildende Flüssigkeit von hellscharlachrother bis dunkelkirschrother Farbe. Zwischen den Fingern fühlt es sich klebrig an. Es schmeckt salzig und im Nachgeschmack wie Eisengallustinte. An grösseren Mengen kann man einen besonderen Geruch wahrnehmen. Unter gewöhnlichen Verhältnissen gerinnt das Blut, nachdem es aus der Ader gelassen ist, in einigen Minuten zu einer festweichen zähen rothen Masse. Alle diese Eigenschaften, die ohne Weiteres an dem bei irgend einer Verwundung fliessenden Blute beobachtet werden können, deuten auf die Eigenthümlichkeiten bestimmter Bestandtheile hin, die bei der weiteren Beschreibung einzeln zu erwähnen sein werden.
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