Zusammenfassung
Abgesehen von der bisher seltenen Anwendung der flammenlosen Verbrennung, muß die Verbrennung in den Glasschmelzöfen, wie in allen Herdöfen, so eingestellt werden, daß das zu beheizende Gut mit langen Flammen, welche bis vor die Abzüge reichen, möglichst gleichmäßig überstrichen wird. Wie man die Beschaffenheit der Flamme so einrichtet, daß sie für eine günstige Übertragung der Wärme geeignet ist, wird in Abschnitt V: „Der Übergang der Wärme in den Herden der Glasschmelzöfen“, besprochen. Von der stattfindenden Flammenentwicklung ist außerdem zu verlangen, daß sich ein niedriger Abgasverlust ergibt. Das Einhalten dieser Bedingungen ist an die richtige Einstellung der Menge der Verbrennungsluft und an eine geeignete Konstruktion des Brenners geknüpft, die manchmal mit dessen Lebensdauer etwas im Widerspruch steht.
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Literatur
- 1.G. Bulle, Wärmespeicher und Brennerkonstruktionen von Regenerativöfen der Eisenindustrie und die Anwendbarkeit dortiger Erfahrungen auf die Glasindustrie. Glastechn. Ber. 3 (1925), 358.Google Scholar