Vorkommen und Bestimmung von Squalen in pflanzlichen und tierischen Fetten

  • K. Täufel
  • H. Thaler
  • G. Widmann

Zusammenfassung

Neben Sterinen, Karotinoiden und Vitaminen, die als Träger bestimmter physiologischer Wirkungen von größter Bedeutung sind, finden sich im unverseifbaren Anteil der natürlichen Fette noch andere Stoffe, die zum einen Teil als gelegentliche Begleitstoffe, bedingt durch die Art der Herstellung, hineingelangt, zum anderen Teil aber auch als ursprüngliche, regelmäßig wiederkehrende Bestandteile anzusehen sind, Bei letzteren kann es sich einmal um Verbindungen handeln, die Zwischenprodukte bei dem im Organismus stattfindenden Auf- und Abbau der Fettsäuren darstellen, zum andern aber auch um solche, bei denen man nicht ohne weiteres auf ihre Entstehung und ihre Rolle im Stoffwechselgeschehen schließen kann. Gelegentlich kann man beobachten, daß derartige Begleitstoffe, ebenso wie manche Fettsäuren, nur im Fett gewisser Gruppen von Lebewesen vorkommen und damit für dieselben charakteristisch sind. Es läßt dies dann auf das Vorliegen besonderer physiologischer Eigenheiten schließen, ohne daß indes die Zusammenhänge in ihren Ursachen oder in ihrem Ablauf zur Zeit schon zu überblicken wären. Zu diesen letzteren Stoffen gehört das Squalen, ein aus 6 Isoprenresten symmetrisch aufgebauter, sechsfach ungesättigter Kohlenwasserstoff von der Bruttoformel C30H50.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1939

Authors and Affiliations

  • K. Täufel
    • 1
    • 2
  • H. Thaler
    • 1
    • 2
  • G. Widmann
    • 1
    • 2
  1. 1.Universitätsinstitut und Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie MünchenDeutschland
  2. 2.Institut für LebensmittelchemieTechnischen Hochschule KarlsruheDeutschland

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