Das Emphysem bei Silikose
Zusammenfassung
Das Residualvolumen gibt die Menge Atemgas an, die auch bei stärkster Exspiration noch im Thorax und in den Luftwegen verbleibt. Eine Vergrößerung des Residualvolumens kommt durch Verschiebung der Atemmittellage oder Verringerung des exspiratorischen Reserve-volumens zustande. In den meisten Fällen liegen beide Veränderungen gleichzeitig vor und beide Veränderungen werden auch beim Lungenemphysem beobachtet, ja man hat lange Zeit die Vermehrung des Residualvolumens synonym mit dem Begriff Emphysem gebraucht. Wir möchten uns dieser Definition anschließen, jedoch mit dem ausdrücklichen Vorbehalt, daß Emphyseme, die nur durch eine Residualvolumenvergrößerung charakterisiert sind, weder pathogenetisch und physiologisch einheitlich zu sein brauchen.
Preview
Unable to display preview. Download preview PDF.
Literatur
- 1.
- 2.Hurtado, A., N. L. Kaltreider and W. S. McCann: J. Clin. Invest. 14, 94 (1935).PubMedCrossRefGoogle Scholar
- 3.Zusammenfassung bei Rossier, P. H., H. Bucher und K. Wiesinger: In: Über die Silikose, I. Teil, S. 83, Beiheft 3–4 zu Vjschr. naturforch. Ges. Zürich 92 (1947).Google Scholar
- 4.Baldwin, E. de F., A. Cournand and D. W. Richards jr.: Medicine (Baltimore) 28, 1 (1949).Google Scholar
- 5.Knipping, H. W., W. Bolt, H. Valentin und H. Venrath: Untersuchung und Beurteilung des Herzkranken, S. 177–182. Stuttgart 1955.Google Scholar
- 6.
- 7.
- 8.Darling, R. C., A. Cournand and D. W. Richards jr.: J. Clin. Invest. 19, 609 (1940).PubMedCrossRefGoogle Scholar
- 9.
- 10.Di Biasi, W.: In: Die Staublungenerkrankungen, 2. Band, S. 16. Darmstadt 1954.CrossRefGoogle Scholar