Zusammenfassung
In den vorangehenden Kapiteln reichten die Newtonschen Prinzipien der Mechanik und die Relativitätstheorie zur Beschreibung der Bewegung von Massen unter der Wirkung von Kräften aus. Das Vertrauen auf die unerschütterliche Gültigkeit der Newtonschen Mechanik hat die Physik bis zur Entwicklung der modernen Atomphysik beherrscht. Wegen des großen Erfolges in der Beschreibung der Streuung der α-Strahlen (s. V § 7) und des Emissionsspektrums des Wasserstoffatoms (s. IX § 3) wurden die Versuche, Bewegungen innerhalb der Atome mit der „klassischen“ Mechanik zu behandeln, auch in den Anfängen der Atomphysik beibehalten. Es gelang aber schon nicht mehr, das Atommodell des Heliums, also des nächsteinfachen Atoms nach dem Wasserstoff, aus den Sätzen der klassischen Mechanik zu entwickeln.
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