Zeichen des eingetretenen Todes Pflege Sterbender
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Zusammenfassung
Das sicherste Todeszeichen ist die Leichenstarre. Diese beruht auf einem eigentümlichen Starrwerden der Muskulatur. Sie stellt sich meist 4 bis 12 Stunden nach dem Tode ein, kann aber auch erst nach 24 Stunden auftreten. Sie beginnt gewöhnlich an den Kiefer-, Hals- und Nackenmuskeln und geht von dort auf den Rumpf und Arm und Beine über. Nach 24 bis 48 Stunden verschwindet die Leichenstarre gewöhnlich wieder, kann aber auch länger bestehen bleiben. Nicht nur die willkürlichen, sondern auch die unwillkürlichen Muskeln werden starr. Durch die Starre der unwillkürlichen Muskulatur kommt die sogenannte Gänsehaut zustande.
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