Die zahnärztlich-technischen Verbandsapparate zum Schutze der Naht

  • Rudolf Stein

Zusammenfassung

Die Technik der Plastik allein führt nicht immer zu einem vollen Erfolg; denn erfahrungsgemäß platzen Gaumenplastiken leicht auf. Schon in meiner Einleitung der Arbeit sagte ich, die Conditio sine qua non für einen wirklichen Erfolg bei vielen Gaumenplastiken bildet der mechanische Nahtschutzverband. Einige Autoren haben vorgeschlagen, für diesen Zweck gepreßte Zelluloid-okklusivprothesen oder Kautschuckplatten, die durch Klammern an den Zähnen befestigt werden, zu verwenden. Diese Apparate bieten aber große Nachteile. Mögen sie auch noch so stark durchlöchert sein, sie verhindern doch den Sekret-abfluß. Ferner, der Kranke, dem in den ersten Tagen die Prothese gewiß sehr unbequem ist, wird leicht geneigt sein, sie öfter als es angebracht ist, aus dem Munde zu nehmen, und gerade in den ersten Tagen bedarf die Gaumennaht der äußersten Schonung.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

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  • Rudolf Stein

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