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Die dritte Reise zum Bodenbauer.

  • Jeremias Gotthelf
Part of the Birkhäuser Klassiker book series (BIRKK)

Zusammenfassung

Uli mußte sich anstrengen Schritt zu halten mit dem Alten, der einher schritt wie ein aus einem hünengrabe erstandener Recke, dem die Leute aus dem Wege gingen und nachsahen mit Verwundern. Uli dachte im Stillen, besonders wenn die Rede des Alten heraufquoll wie ferner Donner: eigentlich sei es kein Wunder, wenn seiner Zeit die Mädchen eben nicht sonderlich durch ihn angezogen worden seien, von wegen seiner Liebenswürdigkeit, dazu sei er doch wohl zu groß und unghürig. Sein Thun in frühern Jahren mochte seiner Gestalt entsprochen haben. Wenn man zusammenwandert, so giebt ein Wort das andere, unvermerkt rutscht man der Materie zu, von welcher man gerne spricht, die Alten gerne von Jugendzeit und Jugendstreiche. Uli hörte mit offenem Munde zu. Er glaubte auch was verrichtet, manchen tüchtigen Streich ausgetheilt zu haben, aber gegen Hagelhans war er ein bloß Kind gewesen. Der hatte Schlägereien gehabt, daß das Blut durch die Straße floß, Schabernack geübt und zwar groben, wo er konnte.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1849

Authors and Affiliations

  • Jeremias Gotthelf

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