Legierungen unedler Metalle

  • W. Espe
  • M. Knoll

Zusammenfassung

Legierungen dürfen thermisch nicht höher belastet werden als ihre Komponenten, da sonst der Legierungsbestandteil mit dem höheren Dampfdruck verdampft, die spezifische Zusammensetzung und damit die Eigenschaften der Legierung verlorengehen und erhebliche Störungen durch das verdampfende Material auftreten können (vgl. S. 313). Für die Vakuumtechnik sind hauptsächlich Fe-Legierungen mit Ni und Cr, Ni-Legierungen mit Cr, Mn, Be und Co, sowie Cu-Legierungen mit Be, Ni, Zn und Sn wichtig. Über Legierungen zwischen unedlen und hoch schmelzenden Metallen vgl. Abschnitt 6e, zwischen Pt und unedlen Metallen Abschnitt 4a.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 1.
    Die Fe-Ni-Legierungen zeigen jedoch oberhalb des Curie-Punktes eine starke Vergrößerung des Ausdehnungskoeffizienten. Sie sind daher nur für Gläser brauchbar, deren Transformationstemperatur nicht höher als die Temperatur der magnetischen Umwandlung der betreffenden Fe-Ni-Legierung liegt (Näheres vgl. „Glas-Metalleinschmelzungen“ S. 323).Google Scholar
  2. 1.
    Auch „Fernico“ genannt (Hull 4).Google Scholar
  3. 2.
    Vgl. auch Abschnitt 25b, S. 334 und 347.Google Scholar
  4. 1.
    „Co“-Legierung, Hersteller: Heraeus-Vakuumschmelze.Google Scholar
  5. 2.
    Nach Erfahrungen der Verfasser, im Gegensatz zu denen von Wagner 1.Google Scholar
  6. 3.
    Ähnlich wirkt ein Zusatz von 0,5–10% Titan zu Ni (vgl. Rohn 2).Google Scholar
  7. 1.
    Versuche der Verfasser mit dem amerikanischen Originalmaterial zeigten keine eindeutige Emissionserhöhung gegenüber den anderen bekannten Kernmaterialien (vgl. Abschnitt 21 d).Google Scholar
  8. 1.
    Hartgezogene Drähte mit einer Mindestzugfestigkeit von 60 kg/mm2 und einer Bruchdehnung von 2–5%, Durchmesser 0,2–3 mm.Google Scholar
  9. 2.
    Dieser Effekt läßt sich zur Erhöhung der Fabrikationssicherheit (Vermeiden von Sprüngen an der Haftstelle Glas-Konstantan) dadurch verstärken, daß man das untere Ende des Konstantandrahtes mit dem Schweißknoten des Einschmelzdrahtes, soweit diese Teile mit in den Quetschfuß eingequetscht werden, elektrolytisch mit einer dünnen Cu-Schicht überzieht (vgl. Abb. 92).Google Scholar
  10. 1.
    Es eignet sich jedoch nicht zur Fixierung des Bogenansatzpunktes in Hg-Gleichrichtern, da es dabei zerstäubt; zu diesem Zweck muß es eine Mo-Spitze erhalten.Google Scholar
  11. 2.
    Hergestellt durch Vakuumschmelzen (Heraeus-Hanau); Handelsname auch „Contrazid“.Google Scholar
  12. 1.
    Hergestellt auf metallkeramischem Wege (Deutsche Glühfaden-Fabrik) oder auf dem Schmelzwege („Hastelloy A“, mit 2% Mn, Haynes Stellite Co).Google Scholar
  13. 1.
    Hergestellt durch die Osram K. G.Google Scholar
  14. 1.
    Der Cu-Gehalt richtet sich nach der Porosität und läßt sich daher durch den Preßdruck und die Vorsintertemperatur einstellen.Google Scholar
  15. 2.
    Neben Cu-W werden auch Ag-W- und Cu-Mo-Mischlote angewendet.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1936

Authors and Affiliations

  • W. Espe
    • 1
  • M. Knoll
    • 2
  1. 1.Berlin-SiemensstadtDeutschland
  2. 2.Techn. Hochschule BerlinDeutschland

Personalised recommendations