Optische Spektralapparate

  • Robert Wichard Pohl

Zusammenfassung

§ 68. Grundsätzliches über Spektralapparate ist bereits in der Mechanik gebracht worden (dort §86a): Spektralapparate sortieren in „überschaubarer“ Weise gleichartige Individuen gruppenweise nach einem gemeinsamen Merkmal verschiedener Größe. — In der Optik ist es die Wellenlänge λ als Gruppen dienen Intervalle zwischen λ und λ + oder zwischen den Frequenzen v und v+vd. (Intervalle werden auch „Kanäle“ genannt.)

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Referenzen

  1. 1.
    Registrierende Spektralapparate sortieren oft nicht nach der Wellenlänge λ, sondern nach ihrem Kehrwert 1/λ=v/c, genannt Wellenzahl, meist mit der Einheit cm-1.Google Scholar
  2. 1.
    Alle diese Bilder sind gekrümmt, zum roten Ende des Spektrums hin durchgewölbt. Die Krümmung entsteht durch Strahlen außerhalb des Prismenhauptschnittes (§ 10). Sie laufen also in Abb. 226 gegen die Papierebene geneigt. Diese Strahlen werden stärker abgelenkt als nach den Gl. (7) und (8) von S. 11 und 12.Google Scholar
  3. 1.
    Der Kehrwert /λ 0 ist die relative Unsicherheit, mit der die Wellenlänge λ 0 mit dem Apparat gemessen werden kann.Google Scholar
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    Mechanik, § 100, sowie Abb. 317 G und H auf S. 169.Google Scholar
  5. 1.
    H. F. Talbot hat bei der Entdeckung der Streifen (1837) ein durch ein Prisma auf einem Wandschirm erzeugtes kontinuierliches Spektrum mit einem, Auge betrachtet. Statt eines Spaltes hat er das Irisloch des Auges benutzt und zur Hälfte mit einer dünnen Glasplatte abgedeckt. — Will man die Talbotschen Streifen mit Hilfe monofrequenter Wellen deuten, muß man an die Beugungsfigur einer Stufe anknüpfen und die Stufe als einen vor oder hinter dem Gitter befindlichen zweiten Spektralapparat betrachten.Google Scholar
  6. 1.
    Der Leser verwechsle nicht das Zeichen Δ mit dem für den Gangunterschied benutzten Buchstaben Δ.Google Scholar
  7. 1.
    D = Abstand zweier benachbarter Netzebenen (optische Gitterkonstante) z.B. D = 2,8 · 10-10 m in einem NaCl-Kristall (Elektr.-Band, Abb. 492). — Die kristallographische Gitterkonstante a hingegen ist der Abstand zweier gleicher Gitterbausteine in homologer Lage, also in einem NaCl-Gitter der Abstand zweier Na +-Ionen oder C1 —Tonen. a = 2D ist im NaCl-Gitter = 5,6 · 10-10 m. Ein Würfel der Kantenlänge a bildet den Elementarbereich des NaCl-Gitters. Das heißt man kann das ganze Gitter durch reine Translation dieses Elementarbereiches parallel zu seinen Kanten aufbauen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1967

Authors and Affiliations

  • Robert Wichard Pohl
    • 1
  1. 1.Universität GöttingenDeutschland

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