Über Beziehungen zwischen Feinbau und Funktion im glatten Muskelgewebe und im spezifischen Herzmuskelgewebe
Zusammenfassung
Im Mittelpunkt elektrophysiologischer Experimente und Hypothesen über die Erregungsbildung und Reizleitung steht die Oberflächenmembran der Zelle. Ihre Bedeutung für den Erregungsvorgang dürfte unumstritten sein. Diese Oberflächenmembran trennt Lösungen verschiedener Zusammensetzung, und zwar im Sinne eines asymmetrischen Donnanpotentials ; sie schafft ein Konzentrationsgefälle für verschiedene Ionen zwischen Cytoplasma und extracellulärer Flüssigkeit. Bereits in einer unerregten Zelle herrscht infolge dieser semipermeablen Oberflächenmembran ein Grenzflächenpotential, das man als Ruhepotential bezeichnet. Bei der Erregung ändert nun diese Membran ihre Permeabilität für gewisse Ionen, es kommt zur Potentialänderung und zum . Dieses Aktionspotential breitet sich als Erregungswelle weiter aus, es kann den Anstoß geben zur Erregung einer Nachbarzelle. Im Innern der gleichen Zelle folgen dem Aktionspotential sekundäre Prozesse, wi Muskelfaser.
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