Zusammenfassung
In vielen Regelungssystemen treten neben kontinuierlichen Zeitfunktionen f(t) auch Signale auf, bei denen vorgegebenen Zeitintervallen tk > t > tk +1, k = 0, 1, 2 ..., jeweils nur eine Zahl fk statt einer Funktion f(t), tk > t > tk +1, zugeordnet wird. Ein solches Signal wird also durch die Folge fk eindeutig charakterisiert. In einem Intervall kann die Zahl fk z. B. als konstante Amplitude dargestellt werden oder als Dauer eines Impulses oder als Anzahl von Impulsen. Solche Signale werden als „Abtastsignale“ bezeichnet; Systeme, in denen mindestens ein Abtastsignal auftritt, heißen „Abtastsysteme“ oder „diskrete Systeme“. In den meisten Fällen ist das Zeitraster tk, k = 0, 1, 2 ... fest vorgegeben, z. B. als äquidistante Teilung mit der Intervallänge T, d. h. tk = kT. Wenn tk von Signalen im Regelungssystem abhängt, spricht man von „signalabhängiger Abtastung“.
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