Zusammenfassung
Die Wasserkraftnutzung stellt eine sehr spezielle Art der industriellen Produktionsverfahren dar, und so muß die Prüfung der Umweltverträglichkeit jedes Wasserkraftprojektes entsprechend seiner individuellen Eigenschaften durchgeführt werden (s. Abb. 19.1). Die Wasserkraftnutzung unterscheidet sich von den anderen Möglichkeiten der elektrischen Stromerzeugung dadurch, daß die Wahl des Standortes, die Gestaltung der Anlage mit allen dazugehörigen Bauwerken und schließlich auch der Ausbaugrad vollständig anders als bei anderen Kraftwerkstypen und weniger von der anthropogenen, also vom Menschen beeinflußten Situation, sondern vielmehr von der Natur abhängig sind.
Preview
Unable to display preview. Download preview PDF.
Literatur
- [19.1]Giesecke, J.: Wasserwirtschaft in stark besiedelten Regionen, gezeigt am Beispiel des Neckar. In: Mitteilungen des Institutes für Wasserbau der Universität Stuttgart (1991), Heft 76Google Scholar
- [19.2]Vischer, D.: Der Einfluß der Wasserkraftnutzung auf die Umwelt. In: Österreichische Wasserwirtschaft 27 (1975), Heft 11/12, Seite 267–276Google Scholar
- [19.3]Raderbauer, J.; Rathschüler, O.: Ökologische Begleitplanung bei Flußkraftwerkserrichtungen — Erfordernisse, Ablauf, Durchführung. In: Österreichische Wasserwirtschaft 45 (1993), Heft 5/6, Seite 159–176Google Scholar
- [19.4]Institut für ökologische Wirtschaftsforschung , Berlin, im Auftrag des Umweltbundesamtes (Hrsg.): Umweltverträglichkeit kleiner Wasserkraftwerke — Zielkonflikte zwischen Klima- und Gewässerschutz. Berlin, 1997Google Scholar
- [19.5]Mosonyi, E.: Benefits of stream plants for navigation. In: Tagungsberichte International Hydropower Conference Barcelona (June 1995), S. 159–174Google Scholar
- [19.6]Gagnon, L.: Hydropower: a major tool to reduce greenhouse gas emissions. In: Hydropower & Dams 4 (1997), Heft 4, Seite 20–22Google Scholar
- [19.7]Jorde, K.: Ökologisch begründete, dynamische Mindestwasserregelungen bei Ausleitungskraftwerken In: Mitteilungen des Institutes für Wasserbau der Universität Stuttgart (1996), Heft 90Google Scholar
- [19.8]DVWK (Hrsg.): Verlandung von Flußstauhaltungen — Morphologie, Bewirtschaftung, Umweltaspekte und Fallbeispiele. In: Schriftenreihe des DVWK (1993), Band 105Google Scholar
- [19.9]Mosonyi, E.: Study for intake structures of flood detention basins to be established along the upper rhine. In: Periodica Polytechnica der Technischen Universität Budapest Ser. Civil Eng., 38 (1994), Nr. 2, S. 137–154Google Scholar
- [19.10]Hainard, P.; Bressoud, B.; Giugni, G.; Moret, J. L.: Wasserentnahme aus Fließgewässern: Auswirkungen verminderter Abflußmengen auf die Pflanzenwelt. In: Schriftenreihe Umweltschutz des Schweizerischen Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft, Heft 72, 1987Google Scholar
- [19.11]Haider G.; Dreyer, S.: Die Gefährdung der Fischfauna in Baden-Württemberg. In: Wasserwirtschaft 74 (1984), Heft 6, Seite 332–337Google Scholar
- [19.12]Wnuk, Regierungspräsidium Stuttgart: Ergebnisse einer Elektrobefischung am Kocher. Persönliche Auskunft, 1996Google Scholar
- [19.13]DVWK (Hrsg.): Beiträge zur Gewässerbeschaffenheit — Auswirkungen von Flußstauhaltungen auf die Gewässerbeschaffenheit. In: Schriftenreihe des DVWK (1981), Band 45, Seite 139–186Google Scholar
- [19.14]Schwoerbel J., Pusch, M., Pusch, M. H. E.: Bedeutung von partikulärem organischem Material (potentiellem Schwemmgut) in Fließgewässern. Limnologisches Fachgutachten, Limnologisches Institut, Universität Konstanz, 1991.Google Scholar
- [19.15]Mosonyi, E.: Ausbau der Gewässer. In: Wasserwirtschaft 66 (1976), Heft 1/2, Seite 36–44Google Scholar
- [19.16]Kaltschmitt, M; Wiese, A. (Hrsg.): Erneuerbare Energien — Systemtechnik, Wirtschaftlichkeit, Umweltaspekte. Heidelberg, New York, Budapest, Tokyo: Springer-Verlag, 1995Google Scholar
Copyright information
© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998