Einführung des Immobilienmanagements

  • Andreas Pfnür

Zusammenfassung

Bislang ist die betriebliche Immobilienökonomie in dieser Arbeit aus der objektorientierten Perspektive betrachtet worden. Immobilien wecken aufgrund ihrer physischen Präsenz potenziell Begehrlichkeiten bei allen mit ihnen in Kontakt tretenden Personen. Betriebliche Immobilien sind zumindest zeitweilig unmittelbarer Lebensraum aller in ihnen Beschäftigten sowie der Besucher der Gebäude. Darüber hinaus üben die betrieblichen Immobilien prägenden Einfluss auf die räumliche Umgebung des Unternehmensstandortes aus, sodass sie mittelbar die Interessen der Öffentlichkeit in ihrer Nachbarschaft berühren können. Die betrieblichen Immobilien beeinflussen unmittelbar und mittelbar das Nutzenniveau vieler Wirtschaftssubjekte. Unterstellt man, dass die unternehmensexternen Interessen durchaus auch mit denen des Unternehmens konkurrieren können, entsteht das Problem, eine an den Zielen des Unternehmens ausgerichtete Immobilienpolitik zu entwickeln und durchzusetzen. Die Summe aller Maßnahmen, die dazu ergriffen werden, wird als Institutionalisierung des betrieblichen Immobilienmanagements zusammengefasst. Unter der Institutionalisierung werden dabei insbesondere die
  1. 1.

    Bildung eines Zielssystems für das betriebliche Immobilienmanagement,

     
  2. 2.

    Verteilung der immobilienwirtschaftlichen Aufgaben in der Unternehmensorganisation und

     
  3. 3.

    Schaffung eines Steuerungssystems zur Wahrnehmung der immobilienwirtschaftlichen Verantwortung

     
verstanden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

Zitierte Literatur

  1. Ball JN, Rutherford R, Shaw R (1993) The wealth effects of real estate spin-offs. In: Jo-RER, vol 8, no 4, pp 597 — 606Google Scholar
  2. Brown RK, et al (1992) Managing corporate real estate. New York, et alGoogle Scholar
  3. Hite GL, Owers JE, Rogers RC (1984) The separation of real estate operations by spin-off. In: AREUEA Journal, vol 12, no 3, pp 318 — 332Google Scholar
  4. Rutherford RC, Nourse HO (1988) The Impact of Corporate Real Estate Unit Formation on the Parent Firm’s Value. In: JoRER, vol 3, no 3, pp 73 — 84Google Scholar
  5. Schäfers W (1997) Strategisches Management von Unternehmensimmobilien. KölnGoogle Scholar

Weiterführende Literatur zur Einführung des Immobilienmanagements

  1. Brown RK, et al (1992) Managing corporate real estate. New York, et alGoogle Scholar
  2. Pfnür A (2000) Institutionalisierung des betrieblichen Immobilienmanagements. In: zfbf, 52. Jg, 11 9, S 571–591Google Scholar
  3. Pfnür A (2001) Organisation des betrieblichen Immobilienmanagements. In: Gondring HP (Hrsg) Handbuch der Immobilienwirtschaft, Wiesbaden, S. 301 — 333Google Scholar
  4. Pfnür A (2002) Betriebliche Immobilienökonomie. HeidelbergGoogle Scholar
  5. Schäfers W (1997) Strategisches Management von Unternehmensimmobilien. KölnGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2004

Authors and Affiliations

  • Andreas Pfnür
    • 1
  1. 1.Institut für Betriebswirtschaftslehre FG Immobilienwirtschaft und BaubetriebswirtschaftslehreTechnische Universität DarmstadtDarmstadtDeutschland

Personalised recommendations