Logistikmanagement pp 83-340 | Cite as
Instrumentelle Dimension des Logistikmanagements
Zusammenfassung
Zur Unterstützung von Logistikentscheidungen stehen wie auch in den anderen Bereichen eines Unternehmens eine Vielzahl von Planungs- und Kontrolltechniken bzw. -instrumenten — die Begriffe „Technik“ und „Instrument“ werden hier synonym als Oberbegriff für Begriffe wie Methoden, Verfahren oder Modelle verwandt — zur Verfügung.1 Im Rahmen dieser Ausführungen zum Logistikmanagement braucht auf die aus der allgemeinen Managementliteratur bekannten Instrumente im einzelnen nicht eingegangen zu werden. Es genügt, auf einer höheren Aggregationsebene mit der strategischen Planung, dem Controlling und der modellgestützten Entscheidungsfindung drei instrumentelle Bereiche zur Unterstützung des Managements im Unternehmen herauszugreifen, die zur Implementierung der Logistikkonzeption mit Hilfe von Instrumenten2 von besonderer Bedeutung sind. Die Bedeutung der strategischen Planung ergibt sich aus der zum Schluß des Kap. A angesprochenen Notwendigkeit der Entwicklung einer strategischen Logistik. Die Existenz eines geeigneten Controllinginstrumentariums ist notwendige Voraussetzung zur Erfassung der kosten- und leistungsmäßigen Konsequenzen der für Logistiksysteme typischen Zielkonflikte. Schließlich stammen die ersten Ansätze zur Unterstützung der Entscheidungsfindung mit quantitativ formulierten Modellen aus dem Logistikbereich. Offensichtlich ist er einer der Unternehmensbereiche, in dem sich die Problemstrukturen vergleichsweise gut quantitativ erfassen lassen.
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Literatur
- 1.Zu einen Uberblick vgl. z.B. Pfohl/Drünkler, 1978; Pfohl, 1981, S. 145ff. sowie Welge, 1985, S. 502ff.Google Scholar
- 4.Zur ausführlichen Diskussion dieser Strategicarten vgl. Welge, 1985, S. 228ff. und zu einer Übersicht über verschiedene Strategiearten vgl. Kreikebaum, 1991, S. 50.Google Scholar
- 5.Zur Abgrenzung solcher Geschäftseinheiten vgl. Ansoff, 1988, S. 108.Google Scholar
- 6.Vgl. hierzu die Einordnung der Logistik als betriebswirtschaftliche Funktion bei Pfohl, 1990b, S. 34f.Google Scholar
- 9.Siehe dazu auch die ausführliche Diskussion der Anforderungen an den Lieferservice in den unterschiedlichen Phasen des Lebenszyklus bei Havighorst, 1980, S. 251ff. sowie auch Hallbauer/Knödel, 1977, S. 30ff. und Bowersox/Closs/Helferich, 1986, S. 77f.; zu den Anforderungen in den verschiedenen Lebenszyklusphasen an den Transport bzw. die Logistik vgl. Rink/Kaminski, 1983 und 1986.Google Scholar
- 10.Vgl. Schmid, 1983 und Heege, 1987.Google Scholar
- 11.Porter, 1992a, S. 62ff.; siehe dazu auch die drei alternativen Marktsegmentierungsstrategien “undifferenziertes”, “differenziertes” und “konzentriertes” Marketing bei Kotler, 1982, S. 214ff.Google Scholar
- 12.Kleinaltenkamp, 1987, S. 31. Zur situativen Abhängigkeit der Eignung der Strategien zur Erringung von Wettbewerbsvorteilen vgl. Murray, 1988 und zur kritischen Analyse vgl. Corsten/Will, 1992a.Google Scholar
- 15.Siehe dazu auch Delfmann, 1990, S. 13ff. und die Beispiele für verschiedene Branchen bei Stenger, 1984, S. 107ff. Zum allgemeinen Zusammenhang zwischen den Wettbewerbsstrategien nach Porter und funktionalen Strategien vgl. Klotz u.a., 1988, S. 423ff.Google Scholar
- 24.Zu den Merkmalen verschiedener Unternehmensgrößen vgl. Pfohl/Kellerwessel, 1990, S. 18ff.Google Scholar
- 25.Vgl. Aberle, 1991, S. 142; zur Unternehmensgrößenproblematik der Logistikunternehmen vgl. Zöllner, 1990, S. 14.Google Scholar
- 26.Vgl. für die USA Metz, 1982, S. 363ff. und 1983, S. 76ff.; siehe dazu auch NCPDM, 1982, S. 91ff. Für Europa vgl. Drechsler, 1986, S. 49 und Aberle, 1991, S. 145ff., siehe dazu auch die Zuordnung von Unternehmensgrößen zu logistischen Dienstleistungsangeboten bei CLM, 1993, S. 75. Allgemein für Dienstleistungsunternehmen wird diese Aussage getroffen bei Quinn/Gagnon, 1988, S. 10. lardi, 1986. Zu Fallbeispielen mit Einsatz der Portfoliotechnik vgl. Cooper/Rose, 1985 und Delaney/Heisler, 1986. Zu einer Betrachtung der Entwicklung der Anbieterstruktur und des Anbieterverhaltens im gewerblichen Güterverkehr in den wichtigsten Industrieländern, in Entwicklungsländern und Staatshandelsländern sowie in vorhandenen Verkehrsbranchen vgl. Bjelicic 1990, S. 75ff.Google Scholar
- 28.Vgl. dazu Tixier/Mathe/Colin, 1983, S. 159 und S. 205f.; Pfohl, 1990b, S. 49f. und S. 202ff.; Daugherty/Rogers/Stank, 1992; zu einer Angebotspalette “Verkaufsförderung/Marktservice” als nicht-logistische Dienstleistungen vgl. Busch/Pein, 1985, S. 186f. Zur Ausdehnung des Leistungsumfangs in Dienstleistungsunternehmen zur Wahrnehmung von Synergieeffekten infolge des Einsatzes neuer Technologien bei der Leistungserstellung vgl. Quinn/Gagnon, 1987, S. 77f.Google Scholar
- 32.Zur Umsetzung des Markenartikelgedankens bei logistischen Dienstleistungen vgl. Bjelicic, 1989 und Kuhn, 1989, S. 812ff.Google Scholar
- 33.Vgl. dazu Engelhardt/Schwab, 1982, S. 505f.Google Scholar
- 34.Vgl. Jacob, 1973; zur mehrstufigen Marktsegmentierung vgl. auch Backhaus, 1992, S. 162ff.Google Scholar
- 35.Vgl. dazu ausführlich Zöllner, 1990, S. 80ff.Google Scholar
- 36.Vgl. dazu Pfohl, 1990b, S. 26ff.Google Scholar
- 37.Vgl. auch Tixier/Mathe/Colin, 1983, S. 199ff.Google Scholar
- 38.Für logistische Dienstleistungen vgl. dazu Pfohl, 1980b, S. 430ff. und derselbe, 1990b, S. 200ff. sowie für Produktivgüter allgemein vgl. Gröne, 1977.Google Scholar
- 39.Zur Marketingkonzeption vgl. vor allem Kotler, 1982, S. 33ff. und Meffert, 1993, S. 31ff.Google Scholar
- 41.Vgl. dazu Pfohl, 1981, S. 67f. und derselbe, 1989e. Zur Erfassung des Kundenproblems mit dem Modell der Wertkette - siehe dazu Abb. 11 in Kap. A, Abschn. 2.1 - vgl. Over-lack, 1988, S. 233 und S. 279ff.Google Scholar
- 42.Vgl. auch Engelhardt/Schwab, 1982, S. 506ff. und S. 510ff., diese sprechen von fehlender Problemevidenz.Google Scholar
- 43.Z.B. Lagerhaus aus einer Hand; vgl. dazu die technischen Schnittstellen bei Pfohl, 1990b, S. 140ff.Google Scholar
- 44.Z.B. logistische Dienstleistungspakete; vgl. dazu die technischen und organisatorischen Schnittstellen bei Eckstein, 1985, S. 216ff. sowie Pfohl, 1990b, S. 216ff.Google Scholar
- 45.Zu einem allgemein anwendbaren System der Konkurrenzanalyse vgl. Porter, 1992a, S. 78ff.; zur Konkurrenzanalyse speziell für Logistikunternehmen vgl. Zöllner, 1990, S. 220ff.Google Scholar
- 46.Vgl. das Beispiel einer Buchgroßhandlung bei Kelm, 1987.Google Scholar
- 47.Zur Bereitstellung von Informationen für die strategische Planung durch die Produktivgütermarktforschung vgl. Muchna, 1984; zur Informationsbereitstellung bei der Kunden und Konkurrenzanalyse von Logistikunternehmen vgl. Zöllner, 1990, 5. 188ff. und S. 260ff.Google Scholar
- 48.Allgemein zu diesen Phasen vgl. z.B. Pfohl, 1981, S. 61ff. und beispielhaft für ein Logistikunternehmen Kolins, 1980, S. 142ff. und Delaney/Heisler, 1986, S. 258ff. sowie zu einem Fallbeispiel Wecker, 1985.Google Scholar
- 50.Vgl. dazu Backhaus, 1982, S. 103ff., der darauf in den neueren Auflagen seines Buches nicht mehr eingeht.Google Scholar
- 51.Zu den zu analysierenden Elementen der Branchenstruktur (Wettbewerbsstruktur) vgl. Porter, 1992a, S. 25ff. und zusammenfassend derselbe, 1992b, S. 26; zu den allgemeinen Einflußfaktoren der Branchenentwicklung vgl. Porter, 1992a, S. 208ff. Zur Analyse der Branchenstruktur im Speditionsmarkt nach dem Modell von Porter vgl. Simon/Hasselberg, 1986, S. 2ff. und allgemein Zöllner, 1990, S. 223ff.Google Scholar
- 58.Siehe in diesem Zusammenhang die Anforderungen an Manager in Dienstleistungsunternehmen mit hoher Kundeninteraktion und hoher Arbeitsintensität bei Schmenner, 1986, S. 27; zur Interaktion zwischen Kunde und Lieferant beim Angebot von Dienstleistungen vgl. auch Bowen/Jones, 1986 und Mills/Morris, 1986.Google Scholar
- 59.Zu einer Matrix für die Positionierung des Leistungsangebots nach der Breite der logistischen Angebotspalette und der geographischen bzw. branchenmäßigen Reichweite des Angebots vgl. Klaus, 1990, S. 12.Google Scholar
- 60.Siehe hierzu auch den Begriff der “Industrialisierung” der Produktion von Verkehrsleistungen bei Pfohl, 1990b, S. 50.Google Scholar
- 62.Nach Erfahrung einer Unternehmensberatung verlaufen diese, je nach Branche zwischen 20% und 50% der Gemeinkosten, “produktproportional”.Google Scholar
- 63.Vgl. allgemein Roever, 1991 und speziell für Logistikunternehmen Klaus, 1991.Google Scholar
- 68.Vgl. dazu im einzelnen Havighorst, 1980, S. 207ff., S. 233ff. und S. 295ff. sowie für gefährliche Güter Ridder, 1985.Google Scholar
- 69.Vgl. dazu Hallbauer/Knödel, 1977 und Havighorst, 1980, S. 195ff. Siehe dazu auch die Hypothesen über die Bedeutung von Service und Logistikkosten bei Pfohl, 1990b, S. 67ff.Google Scholar
- 80.Zu einem tabellarischen Überblick vgl. LaLonde, 1985b, S. 238ff. und Pisharodi/Langley, Jr., 1991, S. 34f. sowie zu einer Diskussion der wichtigsten Ansätze vgl. Havighorst, 1980, S. 102ff. und Sterling/Lambert, 1989, S. 6ff.Google Scholar
- 81.Zu Unterschieden in der Einschätzung des Lieferservice durch den Lieferanten und Kunden vgl. Pfohl, 1980b, S. 429f.; Pisharodi/Langley, Jr., 1991, S. 33ff. und Pfohl, 1992a, S. 33ff.Google Scholar
- 82.Willett/Stephenson, 1969, S. 280ff.Google Scholar
- 84.Vgl. das Beispiel bei Eidenmüller, 1987, S. 36; siehe dazu auch die empirisch gestützte Aussage, daß die Nachfrage mit steigender Lieferzeit nicht kontinuierlich, sondern in diskreten Stufen abnimmt, bei Delfmann, 1978, S.Google Scholar
- 92.Vgl. dazu und zum Folgenden Pfohl, 1977b, S. 249f. und die dort aufgeführte Literatur sowie Havighorst, 1980, S. 108ff.Google Scholar
- 93.Vgl. dazu auch die Hypothese über die Abhängigkeit des Grades der Bedürfnisbefriedigung vom Lieferserviceniveau bei Hall, 1962, S. 210.Google Scholar
- 94.Vgl. hierzu die Berücksichtigung des durchschnittlich am Markt angebotenen Lieferserviceniveaus bei der Bestimmung der Nachfragefunktion bei Stephenson/Willett, 1968, S. 80 sowie die Berücksichtigung des Lieferserviceniveaus der Konkurrenz bei Mossman/Morton, 1965, S. 250ff.Google Scholar
- 95.Vgl. dazu Pfohl, 1977b, S. 252.Google Scholar
- 96.Zu Preisalternativen für unterschiedliche Servicegrade vgl. Tietz, 1988, S. 272f.Google Scholar
- 97.Vgl. auch Hall, 1962, S. 210.Google Scholar
- 98.Vgl. zum Folgenden Rosenfield/Shapiro/Bohn, 1985, S. 48ff.Google Scholar
- 99.Vgl. dagegen die Abhängigkeit der Sicherheitsbestände von der Anzahl der Lager bei nicht regional korrelierender Nachfrage bei Pfohl, 1990b, S. 113f.Google Scholar
- 100.Siehe dazu den tendenziellen Verlauf der Logistikkosten in Abhängigkeit von der Produktart hei Pfohl, 1990b, S. 69.Google Scholar
- 102.Zu den Stufen der Formulierung einer Lieferservicepolitik vgl. Christopher/Schary/ Skjott-Larsen, 1979, S. 123ff.; Schary 1984, S. 373; Sterling/Lambert, 1989, S. 5f.; Byrne/Markham, 1991, S. 71.Google Scholar
- 103.Vgl. die Ergebnisse der empirischen Untersuchung bei Kyj, 1987.Google Scholar
- 104.Zu einem anderen Beispiel vgl. Schary, 1984, S. 379.Google Scholar
- 111.Vgl. Closs/Thompson, 1990, S. 35; Darr, 1992, S. 289ff.Google Scholar
- 112.Siehe dazu die Substitutionsmöglichkeit bei der Kombination der Produktionsfaktoren in Kap. A, Abschn. 1.3.Google Scholar
- 113.Zur strategischen Kundenanalyse für Logistikunternehmen vgl. Zöllner, 1990, S. 97ff.; vgl. dazu auch die Diskussion der Anforderungen an die makrologistische Infrastruktur aufgrund der Arbeitsteilung und aufgrund der Güterarten bei Pfohl, 1990b, S. 234ff.Google Scholar
- 114.Vgl. zu dieser “Regional Self-Sufficiency” und zur Bevölkerungsentwicklung aufgrund von Wanderungsbewegungen in den USA Glaskowsky, Jr./Hudson/Ivie, 1992, S. 492ff.Google Scholar
- 115.Vgl. Methfessel, 1990, S. 207; vgl. auch die heutigen und zukünftigen Verkehrsflüsse in Europa bei Fiore, 1990, S. 168f.Google Scholar
- 116.Die ersten drei werden neben “Differenzieren des Geschäfts” und “Logistischer Kompetenz der Mitarbeiter” im Siemens-Konzern für die Gestaltung der Logistik vorgegeben. Vgl. Marquardt, 1990, S. 218ff.; zur Zusammenstellung von Gestaltungsprinzipien vgl. auch Wiese, 1968, S. 54ff. und Ballou, 1985, S. 277ff.Google Scholar
- 118.Vgl. zum Folgenden Darr, 1992, S. 124ff. sowie Wiese, 1968, S. 62ff.; Wisniowski, 1972; Sussams, 1989; zur Standortproblematik in logistischen Netzwerken vgl. auch Bowersox/Closs/Helferich, 1986, S. 267ff.Google Scholar
- 121.Zur Problematik der Größendegressionseffekte bei Lagerhäusern vgl. Pfohl/Zöllner/ Weber, 1992.Google Scholar
- 122.Vgl. Mahmoud, 1992 und die dort aufgeführte Literatur sowie bezüglich des Sicherheitsbestandes auch Pfohl, 1990b, S. 113f. und bezüglich des aus der Bestellmenge resultierenden mittleren Lagerbestandes auch Wiese, 1968, S. 85ff.Google Scholar
- 123.Vgl. Pfohl, 1990b, S. 104.Google Scholar
- 124.Vgl. dazu auch die grundsätzlichen Kostenüberlegungen, die für die Errichtung eines Auslieferungslagers sprechen, bei Pfohl, 1990b, S. 122f.Google Scholar
- 126.Vgl. zu Vor-und Nachteilen auch Glaskowsky, Jr./Hudson/Ivie, 1992, S. 518 und speziell für Produktionslager Rauba, 1991; zu Einflußfaktoren der Zentralisierung vgl. Miebach, 1990, S. 42.Google Scholar
- 127.Vgl. Wagner, 1978, S. 197ff.Google Scholar
- 128.Vgl. Pfohl, 1981, S. 133f.Google Scholar
- 129.Vgl. Bowersox/Closs/Helferich, 1986, S. 57 und die dort aufgeführte Literatur sowie Schary, 1984, S. 41ff. und Eicke, 1992.Google Scholar
- 132.Vgl. zur Entscheidung zwischen Aufschieben und Spekulieren auch die Vier-FelderMatrix bei Shapiro/Heskett, 1985, S. 53 oder Shapiro, 1984, S. 123.Google Scholar
- 137.Vgl. Pfohl, 1990b, S. 104.Google Scholar
- 138.Zu einem Vergleich der logistischen Netzwerke vgl. Thaler, 1990, S. 188ff.Google Scholar
- 140.Zibell, 1990, S. 18f.; vgl. auch Goddard, 1986, S. 9, Hay, 1988, S. 12ff. und O’Neal/ Bertrand, 1991, S. 19ff.Google Scholar
- 141.Vgl. Zibell, 1990, S. 21f.Google Scholar
- 142.Zu anderen Übersichten von Just-in-Time-Bausteinen vgl. Zibell, 1990, S. 50ff.; zu den Just-in-Time-Konsequenzen für den Logistikkanal vgl. Petty, 1988; Bretzke, 1989; Swenseth/Buffa, 1990; Wildcmann, 1990b.Google Scholar
- 145.Vgl. Pfohl, 1990b, S. 114ff.; siehe dazu auch die Differenzierung in Abhängigkeit von der “kritischen” Rolle eines Produktes für den Kunden, dem Wert des Produktes und der Höhe der Nachfrage bei Heskett, 1991, S. 117.Google Scholar
- 146.Zur Wirkung derartiger Innovationen vgl. Pfohl, 1991a, S. 18.Google Scholar
- 147.Vgl. Abb. 48, Abschn. 1.4.Google Scholar
- 148.Vgl. Pfohl, 1990b, S. 112.Google Scholar
- 149.Vgl. Abb. 56, Abschn. 1.5.Google Scholar
- 150.Siehe dazu Kap. D.Google Scholar
- 151.Vgl. Pfohl, 1977e, S. 127.Google Scholar
- 152.Zu Beispielen solcher Konzentrationskurven für den Artikel-Umsatz-Zusammenhang vgl. Pfohl, 1990b, S. 115 oder für den Auftrags-Umsatz-Zusammenhang vgl. Lambert/ Bennion, Jr./Taylor, 1983, S. 35f.Google Scholar
- 153.Vgl. Kap. B, Abschn. 1.3.Google Scholar
- 154.Vgl. Abb. 21, Kap. A, Abschn. 2.4.Google Scholar
- 155.Vgl. zu einigen dieser Kriterien auch Glaskowsky, Jr./Hudson/Ivie, 1992, S. 172ff. sowie Pfohl 1990b, S. 67ff., S. 114ff., S. 130ff. und Ploos van Amstel, 1986.Google Scholar
- 160.Pfohl/Wübbenhorst, 1983, S. 144.Google Scholar
- 161.Zu einem anderen Logistikbegriff, der alle Aktivitäten der Unterstützung eines Systems in dessen verschiedenen Lebenszyklusphasen umfaßt, vgl. Finkelstein/Guertin, 1988, S. 5.Google Scholar
- 162.Vgl. Jüllig, 1992 und König, 1992.Google Scholar
- 163.Siehe dazu auch die Berücksichtigung der Komplexitätskosten bei der Strategiewahl in Abschn. 1.3 dieses Kapitels.Google Scholar
- 164.Wildemann, 1990a, S. 37.Google Scholar
- 183.Vgl. Womack/Jones/Roos, 1991 und zu einer Übersicht über die Kernelemente, die unter diesem Ansatz zusammengefaßt werden vgl. Hentze/Kammel, 1992; siehe dazu auch die Zielsetzung der Just-in-Time Philosophie in Kap. B, Abschn. 1.5.Google Scholar
- 186.Vgl. Wildemann, 1992c, S. 109ff. und 1989, S. 42ff.; vgl. auch die Merkmale der “Focused Factory”-Organisation bei Harmon/Peterson, 1990, S. 13f.Google Scholar
- 187.Siehe dazu auch die folgenden Ausführungen zu PPS-Systemen und Pfohl 1990b, S. 60f.Google Scholar
- 194.Zur Unterscheidung zwischen bedarfs-und verbrauchsgesteuertem Materialfluß vgl. Pfohl, 1990b, S. 61 und S. 100ff.Google Scholar
- 195.Vgl. Zimmermann, 1984, S. 280f.Google Scholar
- 198.Zur Auswahl der Systeme vgl. Kurz, 1991; zur Kombination beider Systeme vgl. auch Karmarkar, 1990.Google Scholar
- 190.Siehe dazu auch die Informationsverarbeitungsebenen des Logistikwürfels in Abb. 7, Kap. A, Abschn. 1.3.Google Scholar
- 200.Vgl. auch Sewell, 1990.Google Scholar
- 201.Vgl. Wildemann, 1986c.Google Scholar
- 202.Vgl. Knolmayer, 1987, S. 67f.Google Scholar
- 203.Wildemann, 1984, S. 38ff.Google Scholar
- 206.Vgl. Martin, 1983, S. 13f. und Wight, 1984, S. 290ff.Google Scholar
- 207.Tersine, 1988, S. 438.Google Scholar
- 208.Zum Ablauf des DRP vgl. auch Morgans, 1990.Google Scholar
- 226.Zu den Kostensenkungs-und -steigerungspotentialen vgl. Wildemann, 1988, S. 50ff. und Pfohl, 1990b, S. 228; zu den Vor-und Nachteilen der veränderten Zuliefer-AbnehmerBeziehungen vgl. auch Lyons/Krachenberg/Henke, Jr., 1990.Google Scholar
- 227.Siehe auch Kap. A, Abschn. 3.1.Google Scholar
- 228.Zu den Integrationsstufen vgl. Willée, 1991, S. 60ff. und Backhaus, 1992, S. 325ff.; zu weiteren Ansätzen einer Typologie von Zulieferern vgl. Doleschal, 1991, S. 48ff. und Wildemann, 1992a, S. 398ff.Google Scholar
- 238.Vgl. Weinhold-Stünzi, 1988, S. 2f.; siehe dazu auch die Produkt-Markt-Matrix in Kap. B, Abschn. 1.1; zur Notwendigkeit und zu Beispielen solcher Absatzstrategien vgl. Hanser, 1992.Google Scholar
- 249.Zu den unterschiedlichen Zielen von Hersteller-und Handelsmarketing vgl. Pfohl, 1987b, S. 7f.Google Scholar
- 263.Vgl. Köpper/Winckler/Zhang, 1990; Sahl/Schmidt, 1991; Weber/Bültel, 1992.Google Scholar
- 264.Vgl. dazu Pfohl, 1990b, S. 177f.; zur Koordinationsproblematik allgemein vgl. Frese, 1989; Rühli, 1992.Google Scholar
- 265.Weber, 1991c, S. 23 und 25.Google Scholar
- 266.Vgl. Flatten, 1986, S. 35.Google Scholar
- 267.Vgl. Schweitzer/Friedl, 1992, S. 155.Google Scholar
- 268.Vgl. Pfohl, 1981, S. 207.Google Scholar
- 281.Zur hierarchieorientierten Logistikzielplanung vgl. Lochthowe, 1990, S. 80ff.Google Scholar
- 2g2.Zur Eignung verschiedener Kennzahlensysteme für die Integration von Logistikzielen vgl. Lochthowe, 1990, S. 85ff.Google Scholar
- 283.Vgl. Curth, 1992; siehe dazu auch Kap. A, Abschn. 2.3, Abb. 20 sowie die Darstellung der Zusammenhänge von Führungskennzahlen bei Schulte, 1989, S. 84.Google Scholar
- 284.Zur Logistikzielplanung für diese drei Ebenen vgl. auch Lochthowe, 1990, S. 104ff., wo allerdings unter taktischer Zielplanung die Planung für die logistischen Subsysteme Beschaffungs-, Produktions-und Distributions-Logistik und unter operativer Zielplanung die Planung für die einzelnen Kostenstellen verstanden wird.Google Scholar
- 285.Vgl. auch Brockmann, 1992 und Göpfert, 1993, S. 225ff.; zu einem Beispiel der Ableitung von Zielen der Werkslogistik aus den Zielen der Unternehmenslogistik vgl. Lindner/Piringer, 1990, S. 219ff.Google Scholar
- 286.Vgl. zum Folgenden Pfohl/Zöllner, 1991, S. 324.Google Scholar
- 287.Küpper, 1991a, S. 17.Google Scholar
- 288.Vgl. die Übersicht bei Pfohl/Zöllner, 1991, S. 325 sowie Köpper, 1991a, S. 19; Göpfert, 1992; Nowicki, 1992, S. 68; zu einigen Fallbeispielen vgl. Weber, 1993, S. 253ff.Google Scholar
- 289.Köpper, 1991a, S. 19f.Google Scholar
- 290.Siehe dazu Kap. B, Abschn. 3.Google Scholar
- 293.Siehe dazu die Ansätze zur Effizienzmessung in Kap. A, Abschn. 2.2; vgl. auch Pfohl/ Hoffmann, 1984, S. 48ff.Google Scholar
- 294.Die Darstellung erfolgt in enger Anlehnung an Pfohl/Zöllner, 1991, S. 325ff.; zu drei weiteren Konzeptionen logistischer Kennzahlensysteme vgl. Berg/Maus, 1980; Reichmann, 1993, S. 335ff.; Schulte, 1991, S. 284ff.Google Scholar
- 297.Siehe dazu die Ausführungen zur Ermittlung der Nachfragewirkung des Lieferservice in Kap. B, Abschn. 1.4.Google Scholar
- 298.Vgl. Berg/Maus, 1980, S. 196.Google Scholar
- 299.So ist z.B. die Transportzeit Bestandteil der Lieferzeit und die Transportzuverlässigkeit Einflußfaktor für die Lieferzuverlässigkeit.Google Scholar
- 300.Zur funktionalen Aufgliederung des Managements vgl. Pfohl, 1981, S. 14ff.Google Scholar
- 301.Siehe dazu die Just-in-Time-Bausteine in Abb. 63, Kap. B, Abschn. 1.5.Google Scholar
- 319.Zum Problembegriff vgl. Pfohl, 1977c, S. 84ff. und 1981, S. 63ff. Siehe dazu die Entwicklungsphasen des Logistikmanagements in Kap. A, Abschn. 1.2. 321 Vgl. Pfohl, 1977e, S. 94ff.Google Scholar
- 320.Vgl. z.B. den “Distribution System Discussion Guide” bei Hennessy, Jr., 1969, S. 70f. oder die Kennzeichnung logistischer Aufgabenbereiche bei Pfohl, 1990b, S. 10.Google Scholar
- 323.Slomka, 1990, S. 105ff.; zum Erkennen und Bewerten von Fehlern vgl. auch Klapper, 1993, S. 30ff.Google Scholar
- 328.Vgl. Pfohl, 1990b, S. 21ff.Google Scholar
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- 331.Vgl. Pfohl, 1990b, S. 219f.Google Scholar
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- 333.Buxton, 1975, S. 59.Google Scholar
- 334.Siehe dazu auch Abb. 37, Kap. B, Abschn. 1.2.Google Scholar
- 335.Vgl. Glaskowsky, Jr./Hudson/Ivie, 1992, S. 547ff., wo insgesamt zwölf Maßnahmen analysiert werden; zu einer weiteren “Tradeoff’-Matrix vgl. Pfohl/Hoffmann, 1984, S. 52; zu einer ausführlichen Darstellung der wechselseitigen Abhängigkeiten logistischer Teilsysteme mit Hilfe von Matrizen vgl. Künzer, 1978, S. 41ff.; zu typischen ”Tradeoffs“ speziell im Transportbereich vgl. NCPDM, 1982, S. 149.Google Scholar
- 337.Zu dem Beispiel vgl. Deutsche Lufthansa AG, 1971, S. 40ff.; zu weiteren “Tradeoff’-Beispielen aus diesem Bereich vgl. Brideweser/Paton, 1982; Dierks, 1985, S. 50ff.; Ploos van Amstel/Ploos van Amstel, 1987, S. 17ff.Google Scholar
- 343.Vgl. Zeithaml/Berry/Parasuraman, 1988 und 1991; vgl. auch Pfohl, 1992a, S. 27f.; Haller, 1993, S. 21ff.; zu einem weiteren “Gap”-Modell speziell für die Lieferzeitqualität vgl. Kumar/Sharman, 1992. Zu den methodischen Grundlagen der Messung der Dienstleistungsqualität vgl. auch Bruhn, 1991, S. 36ff. Zu Zufriedenheitsuntersuchungen bei Kunden vgl. Meyer/Dornach, 1992, S. 121ff.Google Scholar
- 357.Zum Begriff der Wertanalyse und ihrem Einsatz im Bereich der Logistik vgl. Jehle, 1992.Google Scholar
- 358.Vgl. Götz/Moser, 1989, S. 110ff.Google Scholar
- 359.Zu einer Charakterisierung verschiedener Ansätze in der Literatur vgl. Pfohl/Hoffmann, 1984, S. 54ff.; Weber, 1987b, S. 49ff.; Kunesch/Leitsch, 1992, S. 79ff.Google Scholar
- 360.Vgl. dazu Pfohl/Hoffmann, 1984, S. 57ff. und Küpper, 1989, S. 58f. sowie die dort aufgeführte Literatur.Google Scholar
- 369.Vgl. Männel, 1992b; zu Symptomen, die für eine Veränderung des Kosten-und Leistungsrechnungssystems sprechen vgl. Cooper, 1989.Google Scholar
- 370.Männel, 1992b, S. 90ff.Google Scholar
- 371.Siehe Kap. B, Abschn. 2.1, Abb. 95.Google Scholar
- 372.Vgl. Horvâth, 1992b; siehe dazu auch die von ihm formulierten Grundsätze der Gestaltung des Controlling in Kap. B, Abschn. 2.1.Google Scholar
- 397.Vgl. auch Weber, 1991e, S. 62.Google Scholar
- 398.Vgl. Siemens, 1991, S. 7ff.; Weber, sich die Vorschläge, die Leistung des logistischen Gesamtsystems und seiner Subsysteme zu messen. Vgl. z.B. Mentzer/Konrad, 1991 und den Aufbau des Logistikkennzahlensystems in Abb. 98, Kap. B, Abschn. 2.2.Google Scholar
- 401.Zu einem logistikorientierten Kalkulationsschema vgl. auch Reichmann, 1993, S. 325f. Das unter dem Schlagwort DPR (Direkte Produkt-Rentabilität) im Handel verwendete Kalkulationsschema ist ebenfalls logistikorientiert. Denn der Grundgedanke bei diesem Verfahren besteht darin, einem Artikel oder Warenbereich die Logistikkosten anzulasten, die durch die Inanspruchnahme logistischer Funktionen entstehen. Vgl. Zellekens, 1988; Hallier, 1989; Günther, 1993.Google Scholar
- 402.Vgl. Weber, 1987b, S. 213ff. und derselbe, 1991c, S. 183ff.Google Scholar
- 403.Vgl. Weber, 1991e, S. 135.Google Scholar
- 422.Vgl. z.B. das Standardmodell einer Ökobilanz beim Umweltbundesamt, 1992, S. 16ff.Google Scholar
- 454.Zu Fehlentscheidungen bei typischen Logistikproblemen aufgrund des sukzessiven Vorgehens unter Anwendung vernünftig erscheinender Entscheidungsregeln vgl. Geoffrion/van Roy, 1979.Google Scholar
- 455.Vgl. Powers, 1989, S. 115ff.Google Scholar
- 456.Kirsch u.a., 1973, S. 409.Google Scholar
- 461.Darr, 1992, S. 293.Google Scholar
- 462.Siehe dazu auch den Logistikwürfel in Abb. 7, Kap. A, Abschn. 1.3 sowie die logistischen Schnittstellen unterschiedlicher Ordnung bei Pfohl, 1990b, S. 216ff.Google Scholar
- 467.Diruf, 1984, S. 121; zur Verringerung der Komplexität in Modellen vgl. auch Pfohl, 1981, S. 145ff.Google Scholar
- 483.Vgl. dazu Selen/Wood, 1987; Mittermaier u.a., 1988; zur Kostenzurechnungsproblematik in Lagerhaltungsmodellen allgemein vgl. Bogaschewsky, 1988, S. 78ff.; zum Modell vgl. Pfohl, 1990b, S. 104f.Google Scholar
- 484.Vgl. Selen/Wood, 1987.Google Scholar
- 485.Vgl. dazu Meyer, 1966, S. 28f.; zur Ermittlung der entscheidungsrelevanten Kosten bei der Umstellung von konventioneller Lagerhaltung auf Just-in-Time-Lieferung vgl. Wiethoff, 1991; zur Entscheidungsrelevanz von Kosten bei der Tourenplanung vgl. Klohr, 1986, S. 9; siehe dazu auch das Beispiel der Verrechnung unterschiedlicher Kostensätze beim Gabelstaplereinsatz in Abb. 138, Kap. B, Abschn. 2.5.Google Scholar
- 487.Verein Deutscher Ingenieure, 1992, S. 3; zu den Grundlagen der Simulation vgl. ebenda, S. 3ff. sowie Jünemann, 1989, S.Google Scholar
- 490.Vgl. Verein Deutscher Ingenieure, 1992, S. 4ff.; zu einer anderen Systematisierung der Anwendungsgebiete vgl. Jünemann, 1989, S. 592ff.Google Scholar
- 512.Zu einem weiteren Beispiel des Einsatzes von Expertensystemen als intelligente Checklisten bei der Auswahl von Betriebsmitteln in der Logistik vgl. Bookbinder/ Gervais, 1992.Google Scholar