Instrumentelle Analytik pp 49-61 | Cite as
Signale und Rauschen
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Zusammenfassung
Jede analytische Messung besteht aus zwei Komponenten. Eine Komponente trägt die Information über den Analyten, für den sich der Chemiker interessiert. Die zweite, Rauschen 1 genannt, besteht aus Fremdinformation, die unerwünscht ist, da sie die Meß-und Wiederholgenauigkeit einer Analyse mindert und außerdem den Grenzwert für die Menge, bei der ein Analyt noch nachgewiesen werden kann, heraufsetzt.2 In diesem Kapitel beschreiben wir einige der gängigen Ursachen des Rauschens und was man tun kann, um dieses zu minimieren.
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Literatur
- 1.Der Ausdruck Rauschen ist aus der Radiotechnik abgeleitet, wo die Anwesenheit eines unerwünschten Signals sich dem Ohr als atmosphärische Störung oder Rauschen bemerkbar macht. Inzwischen ist der Begriff in allen Bereichen der Wissenschaft und Ingenieurtechnik üblich, um die zufälligen Fluktuationen zu beschreiben, die auftreten, wenn Signale durch wiederholte Messungen kontinuierlich überwacht werden. Die Ursache für derartige Fluktuationen sind Zufallsfehler (siehe Anhang 1, Abschn. A 1.1.2).Google Scholar
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