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Zusammenfassung

Er ist unbedeutend bei Stomatitis catarrhalis, habitueller Mundatmung, gewöhnlich auch bei Angina und Aphthen, stark bei Stomatitis ulcerosa, Diphtherie und Scharlach, heftig, aashaft und auf Distanz wahrnehmbar bei schwerer Diphtherie. Die Bronchiektasien verursachen einen fötiden Geruch, die echte Urämie einen urinösen. Sehr oft besteht ein obstartiger (azetonartiger) Geruch bei fieberhaften Krankheiten, hier besonders bei Kohlehydratabstinenz. Ausnehmend stark ist der azetonartige Mundgeruch bei periodischem Erbrechen und bei Diabetes. Altere überfütterte Kinder haben auch in gesunden Tagen oft einen starken Mundgeruch, der bei knapper Ernährung verschwindet, häufig aber mit Hypertrophie der Mandeln und mit Adenoiden zusammenhängt.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1922

Authors and Affiliations

  • E. Feer
    • 1
  1. 1.ZürichSchweiz

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