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Theoretische Verortung und Rahmung der Studie

  • Jonathan Kufner-EgerEmail author
Chapter
Part of the Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit book series (PERSOA, volume 31)

Zusammenfassung

Analog zu dem sprechenden Erdenken von Erkenntnissen im Sinne des Kleist’schen Diktums „Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“ (1805), war für mich ein Dissertant*innenseminar essenziell, das ich kurz vor der Abfassung dieses Teils des Forschungsberichts besuchte und das unter dem abenteuerlustig anmutenden Titel „Wrestling with the Angels“ (Stuart Hall) abgehalten wurde. In der Lehrveranstaltungsbeschreibung hieß es, dass sich sozialwissenschaftliches Arbeiten (insbesondere im Rahmen von Qualifikationsarbeiten) mit und an Theorien nicht selten als ein ebensolches „Ringen mit Engeln“ entpuppen würde: Genauer gesagt bestehe eine Ausflucht (aus diesem Nahkampf) oftmals darin, empirischen Fallstudien ein Theoriekapitel quasi pflichtschuldig voranzustellen, was jedoch zutiefst problematisch bleiben müsse, solange dies lediglich ein artifizielles Verbindungsstück zwischen Theorie und Empirie darstelle. Bevor ich darauf eingehe, worin genau dieses Ringen für mich bestand und welche Relevanz das hinsichtlich der theoretischen Einbettung des Forschungsberichts besitzt, erscheint es mir jedoch notwendig zu sein darauf hinzuweisen, nach welcher theoretischen Rahmung und von welchem Startpunkt aus ich meine Suche begonnen habe bzw. welche Theoriebausteine sich potenziell angeboten hätten.

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Authors and Affiliations

  1. 1.WienÖsterreich

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