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Einleitung

  • Michael SchäferEmail author
Chapter
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Zusammenfassung

Am Anfang unseres Buches an prominenter Stelle bringen wir erstmals drei Kategorien unter ein Dach, die bis dato ein solitäres Dasein fristeten: Nämlich die Daseinsvorsorge und die Begriffe Arbeitsteilung und Öffentlich-Private Partnerschaften. Objektiv ist unsere aktuelle ökonomische Realität erstens durch eine weiter zunehmende Arbeitsteilung (und dies in einer globalen Dimension) geprägt. Zweitens ist die weltweit dominierende kapitalistische Wirtschaftsordnung dadurch charakterisiert, dass sich das Produktivvermögen ganz überwiegend in privater Hand befindet. Aus beiden Sachverhalten folgt, dass Kooperationen zwischen privaten, öffentlichen oder auch genossenschaftlichen oder gemeinnützigen Eigentümern nicht Gegenstand subjektiver Entscheidungen sind. Wenn das „Ob“ also zwingend ist, dann muss das auch für jenen Teil der Ökonomie gelten, dessen Gegenstand die existentielle Daseinsvorsorge ist. Also die Versorgung mit frischem Wasser, die Entsorgung und das Recycling von Abfall oder der Öffentliche Personennahverkehr, um nur einige Beispiele zu nennen. Verantwortlich sind der Staat und die Kommunen. Sie müssen aber die Leistungen nicht zwingend auch erbringen. Kooperationen haben oft das Potential, dass dies auch unter komplizierten Bedingungen auf hohem Niveau überhaupt erst gelingt. Das Öffentlich-Private Miteinander ist hier ein gleichberechtigtes Mittel der Wahl. Diese verknappte Argumentationskette bringt den Inhalt des folgenden Kapitels auf den Punkt und liefert zugleich die Begründung, dass man über Kooperationen in der Daseinsvorsorge nicht ideologisch, sondern nur sachbezogen entscheiden darf.

Literatur

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Weiterführende Literatur

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Authors and Affiliations

  1. 1.BerlinDeutschland

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