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Internationale Perspektiven

  • Paul J. J. WelfensEmail author
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Zusammenfassung

Es ist unklar, ob die Politik in Europa und anderen Regionen der Welt rechtzeitig Maßnahmen für einen umfassenden Klimaschutz beschließt; und ob die Wissenschaft rechtzeitig eine hinreichende Zahl von Menschen mit Infos, Fakten und verständlichen Analysen versorgt, dass es eine kritisch intensive globale Klimadiskussion geben wird. Dabei muss man damit rechnen, dass Klimaschutzpolitik ohnehin nicht immer ganz oben auf der Aufmerksamkeitsskala der Menschen stehen wird: Mit jeder Rezession kommen wohl Einkommens- und Beschäftigungsinteressen als Nr.-1-Interessenpunkt auf den Aufmerksamkeitsradar. Erst im konjunkturellen Aufschwung interessieren sich viele Menschen für Fragen wie regionale Integration oder (internationaler) Klimaschutz. Ohne hinreichenden und rechtzeitigen Klimaschutz aber kann es zu erheblichen internationalen Wirtschaftskrisen kommen. Daher ist das zeitweise Ausblenden von Klimaschutzpolitik auf Seiten der Wählerschaft vor allem ein Tribut an traditionelles Denken – an ein lineares historisches Problemverständnis von Wirtschaftsentwicklung. Internationale Perspektiven des Klimaschutzes sind bislang wenig thematisiert worden – hier werden nun neue Aspekte in die Debatte eingeführt und auch G20-Perspektiven angesprochen.

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Literatur

  1. WELFENS, P. J. J.; LUTZ, C. (2012), Green ICT dynamics: key issues and findings for Germany, Mineral Economics, Vol. 24(2), 155-163Google Scholar
  2. WTO/UNEP (2019), Making Trade Work for the Environment, Prosperity and Resilience, GenfGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW) an der Universität WuppertalWuppertalDeutschland

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