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Regulationsstörungen

  • Simon M. RankEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Regulationsstörungen können sich in verlängertem exzessiven Schreien (nach dem 3. Lebensmonat), Schlafstörungen (nach dem 6. Lebensmonat), Fütterstörungen, Trennungsängsten, exzessiven Wutanfällen und oppositionellem Verhalten äußern (Typ A). Im Klassifikationssystem Zero-to-Three werden Regulationsstörungen als eine Art Verarbeitungsstörung von externen Reizen verstanden, interaktionell bedingte Störungen anderweitig beschrieben (Typ B). In diesem Kapitel werden die beiden Typen deshalb getrennt dargestellt. Im ersten halben Lebensjahr sind Regulationsprobleme häufig. Treten sie zeitlich beschränkt auf, handelt es sich dabei um eine normale Entwicklung. Regulationsstörungen vorbeugende Maßnahmen zielen darauf ab, dass Bezugspersonen in ausreichendem Maße verfügbar und verlässlich sind sowie Umwelteinflüsse so dosiert werden, dass sie Kinder weder über- noch unterreizen.

Literatur

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.Medizinische Einrichtungen des Bezirks OberpfalzRegensburgDeutschland

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