Advertisement

Geschwister-Teams in Familienunternehmen: Fluch oder Segen einer geteilten Kindheit?

  • Jana BöversEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Diese Fallstudie beschäftigt sich mit einem Geschwisterpaar an der Spitze eines Familienunternehmens. Sie haben die Problematik der Nachfolge gemeistert, indem sich Bruder und Schwester dazu entschieden haben, gemeinsam das Erbe der Eltern anzutreten. Dabei war es eine große Herausforderung, dass die Nachfolge durch die Erkrankung des Vaters plötzlich kam. Aus der Ferne zurück in die Heimat geholt stand der Entschluss ein Team zu bilden für die Geschwister schnell fest. In dritter Generation leiten sie so das Unternehmen strategisch und operativ und vereinen ihre individuellen Talente. Im Alltag ist dies natürlich mit Problemen verbunden, vor allem da das Unternehmen stark wächst. Auch ist die Mutter immer noch aktiv im Unternehmen und beeinflusst die Handlungsfähigkeit der Geschwister. So werden sie immer wieder vor wichtige strategische Entscheidungen gestellt und müssen ihre teilweise unterschiedlichen Meinungen zusammenbringen um weiter harmonisch als Managementteam und Familie koexistieren zu können. Dabei bietet dieser Fall die Möglichkeit die Funktionsweise eines Familienunternehmens und besonders eines Geschwister-Teams auf vielfältige Weise zu betrachten. Auch wenn die Übergabe des Unternehmens durch den Tod des Vaters plötzlich kam, scheint die Teamführung für dieses Unternehmen die ideale Lösung zu sein.

Quellenverzeichnis und weiterführende Literatur

  1. Aronoff, C. E., Astrachan, J. H., Mendoza, D. S., & Ward, J. L. (2011). Making sibling teams work: The next generation. New York: Palgrave Macmillan.CrossRefGoogle Scholar
  2. Carlock, R., & Ward, J. (2001). Strategic planning for the family business: Parallel planning to unify the family and business. Berlin: Springer.CrossRefGoogle Scholar
  3. Dyson, R. G. (2004). Strategic development and SWOT analysis at the University of Warwick. European Journal of Operational Research, 152(3), 631–640.CrossRefGoogle Scholar
  4. Farrington, S. M., Venter, E., & Boshoff, C. (2012). The role of selected team design elements in successful sibling teams. Family Business Review, 25(2), 191–205.CrossRefGoogle Scholar
  5. Felden, B. (2013). Mit der Family Business-SWOT Familienunternehmen analysieren. NWB-BB, 11, 336–340.Google Scholar
  6. Felden, B., Hack, A., & Hoon, C. (2019). Management von Familienunternehmen: Besonderheiten – Handlungsfelder – Instrumente (2. Aufl.). Wiesbaden: Springer Gabler.CrossRefGoogle Scholar
  7. Grant, R. M. (1991). The resource-based theory of competitive advantage. California Management Review, 33(3), 114–135.CrossRefGoogle Scholar
  8. Learned, E. P., Christensen, C. R., Andrews, K. E., & Guth, W. D. (1965). Business policy: Text and cases. Homewood: Irwin.Google Scholar
  9. Wenerfelt, B. (1984). A resource-based view of the firm. Strategic Management Journal, 5, 171–180.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.Stiftungslehrstuhl Führung von FamilienunternehmenUniversität Bielefeld, Wirtschaftswissenschaftliche FakultätBielefeldDeutschland

Personalised recommendations