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Von Alltagstheorien, Theorien mittlerer Reichweite, „großen Theorien“ und Programmtheorien – ein Exkurs zum Theoriebegriff in der theoriebasierten Evaluation

  • Anna von WerthernEmail author
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Zusammenfassung

Stellt der Theoriebegriff eine zentrale Komponente der theoriebasierten Evaluation dar, so bietet er gleichzeitig Anlass zu vielfältiger Interpretation und ist damit „unbedingt erläuterungsbedürftig“ (Giel 2013, S. 117). Eine Erläuterung wird umso notwendiger, da mit den variierenden Bedeutungszuschreibungen des Theoriebegriffs auch unterschiedliche Abstraktionsgrade und Reichweiten einhergehen. Mit dem Ausdruck ‚Theorie‘ kann zunächst einmal alles zwischen einer (naiven und/oder impliziten) Alltagstheorie, einer klassischen wissenschaftlichen Theorie im deduktiv-nomologischen Verständnis, einer Theorie mittlerer Reichweite und einer Großtheorie gemeint sein. Um der kritischen Beschreibung durch Merton (1967, S. 37), „like so many words that are bandied about, the word theory threatens to be meaningless“, entgegenzutreten, wird im ersten Schritt ein kurzer Überblick zu den Bedeutungen gegeben, die der Ausdruck ‚Theorie‘ im Allgemeinen implizieren kann.

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Authors and Affiliations

  1. 1.PROFiL – TutorPlus – EvaluationsberatungLudwig-Maximilians-Universität MünchenMünchenDeutschland

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