Advertisement

Rechtsextremistisches Framing von (Un)Sicherheit in Zeiten der „Flüchtlingskrise“

  • Christoph BuschEmail author
Chapter
Part of the Studien zur Inneren Sicherheit book series (SZIS, volume 23)

Zusammenfassung

Die Flüchtlingssituation in Deutschland ist seit 2015 das bestimmende Thema im gesamten Rechtsextremismus. Die aggressive Agitation gegen Flüchtlinge und ihre Unterkünfte ist Konsens und Topthema im ansonsten heterogenen rechtsextremistischen Spektrum. Wie Einstellungsuntersuchungen zeigen, verfügt diese Agitation auch in der Mitte der Gesellschaft über ein Anschlusspotenzial.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bär, Jochen A.. 2016. postfaktisch. https://gfds.de/wort-des-jahres-2016/. Zugegriffen: 10.Juli 2018.
  2. Baringhorst, Sigrid. 2004. Strategic Framing. Deutungsstrategien zur Mobilisierung öffentlicher Unterstützung. In Handbuch Politisches Marketing. Impulse und Strategien für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, Hrsg. von V. J. Kreyher, 75–88, Baden-Baden: Nomos.Google Scholar
  3. Brandstetter, Marc. 2013. Die NPD unter Udo Voigt. Organisation, Ideologie, Strategie. Baden-Baden: Nomos.Google Scholar
  4. Bundesamt für Verfassungsschutz. 2006. Die „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD) als Gravitationszentrum im Rechtsextremismus. Köln.Google Scholar
  5. Busch, Christoph. 2014. „Die Rechte“ – alter neonazistischer Wein in neuen parteipolitischen Schläuchen. In Mitteilungen des Instituts für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung, 1: 141–150.Google Scholar
  6. Dahrendorf, Ralf. 1972. Konflikt und Freiheit. Auf dem Weg zur Dienstklassengesellschaft. München: Piper.Google Scholar
  7. Eckert, Roland und Helmut Willems. 1992. Konfliktintervention. Perspektivenübernahme in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Opladen: Leske + Budrich.Google Scholar
  8. Fraenkel, Ernst. 1973. Deutschland und die westlichen Demokratien. 5. Aufl., Stuttgart: Kohlhammer.Google Scholar
  9. Gessenharter, Wolfgang. 1998. Rückruf zur ‚selbstbewußten Nation‘. Analyse eines neurechten Frames aus bewegungstheoretischer Sicht. In Paradigmen der Bewegungsforschung. Entstehung und Entwicklung von Neuen sozialen Bewegungen und Rechtsextremismus, Hrsg. Kai-Uwe Hellmann, und R. Koopmans, 166–180. Opladen/ Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.CrossRefGoogle Scholar
  10. Giemsch, Dennis. 2015. Politik, Medien, Einwanderung, Widerstand!. https://logr.org/tremonia/1211/politik-medien-einwanderung-widerstand/. Zugegriffen: 7. September 2015.
  11. Glasl, Friedrich. 2013. Konfliktmanagement. Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater. 11. Aufl., Stuttgart: Freies Geistesleben.Google Scholar
  12. Goffman, Erving. 1977. Rahmen Analyse. Ein Versuch über die Organisation von Alltagserfahrungen. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.Google Scholar
  13. Hellmann, Kai-Uwe. 1998. Paradigmen der Bewegungsforschung. Forschungs- und Erklärungsansätze – ein Überblick . In Paradigmen der Bewegungsforschung. Entstehung und Entwicklung von Neuen sozialen Bewegungen und Rechtsextremismus, Hrsg. Kai-Uwe Hellmann, und R. Koopmans, 9–32. Opladen/ Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.Google Scholar
  14. Identitäre Bewegung. o. J.. FAQ. https://www.identitaere-bewegung.de/category/faq/. Zugegriffen: 18. Juni 2018.
  15. Kern, Thomas. 2008. Soziale Bewegungen. Ursachen, Wirkungen, Mechanismen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.Google Scholar
  16. Mario- Alexander Müller. 2017. Kontrakultur. Schnellroda: Antaios.Google Scholar
  17. Mayring, Philipp. 2002. Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. 8. Aufl., Weinheim: Beltz.Google Scholar
  18. Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, Hrsg. 2017. Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2016. Düsseldorf.Google Scholar
  19. Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, Hrsg. 2018. Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2017. (Vorab-Textfassung). Düsseldorf.Google Scholar
  20. Neidhardt, Friedhelm. 1994. Öffentlichkeit, öffentliche Meinung, soziale Bewegungen. In Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie Sonderheft 34: 7–41.Google Scholar
  21. Neitzel, Sönke, und Harald Welzer. 2011. Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben. Frankfurt a. M.: S. Fischer.Google Scholar
  22. Pfeiffer, Thomas. 2004. Avantgarde und Brücke. Die Neue Rechte aus Sicht des Verfassungsschutzes NRW. In Die Neue Rechte — eine Gefahr für die Demokratie?, Hrsg. W. Gessenharter, und T. Pfeiffer, 51–70. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.CrossRefGoogle Scholar
  23. Reaktion Volk in Bewegung. 2015. Es ist Krieg – aber nur wenige merken es. https://volkinbewegungdotin.wordpress.com/2015/09/10. Zugegriffen: 20. September 2017.
  24. Richter, Karl. 2015. Alarmstufe Rot!. Die „Flüchtlings“krise hat das Zeug, Deutschland aus den Angeln zu heben. Informationsbulletin des fraktionslosen Europaabgeordneten Udo Voigt. 5: 2–4.Google Scholar
  25. Schedler, Jan. 2011. Brennpunkt Nordrhein-Westfalen: ‚Autonome Nationalisten‘ im Ruhrgebiet und Rheinland. In Autonome Nationalisten. Neonazismus in Bewegung, Hrsg. J. Schedler, und A. Häusler, 195–209. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.CrossRefGoogle Scholar
  26. Sellner, Martin. 2015. Refugees Welcome – Willkommen in der Krise. https://sezession.de/51568/refugees-welcome-willkommen-krise. Zugegriffen: 8. Dezember 2017.
  27. Sellner, Martin. 2017. Identitär! Geschichte eines Aufbruchs. Schnellroda: Antaios.Google Scholar
  28. Thein, Martin. 2009. Wettlauf mit dem Zeitgeist – Der Neonazismus im Wandel. Eine Feldstudie. Göttingen: Cuvillier Verlag.Google Scholar
  29. Virchow, Fabian. 2016. Kapitalismus. In Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriffe, Hrsg. B. Gießelmann, R. Heun, B. Kers, L. Suermann und F. Virchow, 186–198. Schwalbach/Ts.: Wochenschau.Google Scholar
  30. Volk in Bewegung. 2017. Herzlich Willkommen. https://volkinbewegung.de/index.html. Zugegriffen: 20. September 2017.
  31. Voigt. Udo. 2015. Schengen aussetzen, Grenzen schließen, Flüchtlinge zurückschicken. Informationsbulletin des fraktionslosen Europaabgeordneten Udo Voigt. 5: 4.Google Scholar
  32. Weiß, Volker. 2017. Faschisten von heute? „Neue Rechte“ und ideologische Traditionen, In Aus Politik und Zeitgeschichte, 42–43: 4–9.Google Scholar
  33. Wehling, Elisabeth. 2016. Politisches Framing. Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht. Köln: Herbert von Halem Verlag.Google Scholar
  34. Zick, Andreas, B. Küpper, und W. Berghan. 2017. Von hohem Ausgrenzungswert. Menschenfeindlichen und rechtsextreme Einstellungen in Deutschland. In Erlebniswelt Rechtsextremismus. modern – suversiv – hasserfüllt. Hintergründe und Methoden für die Praxis der Prävention, Hrsg. S. Glaser und T. Pfeiffer, 65–86.Schwalbach/Ts.: Wochenschau.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Ministerium für Inneres und Kommunales NRWDüsseldorfDeutschland

Personalised recommendations