Advertisement

Selbstbehauptung

Grenzen erkennen und einfordern
  • Chris HörnbergerEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Gefühle können der Schlüssel für eine erfolgreiche und authentische Selbstbehauptung sein. Kinder lernen im Laufe ihrer Entwicklung grundlegende Gefühle wie Angst, Trauer, Ekel, Freude und Liebe bei sich selbst und anderen Personen zu erkennen. Diese Gefühlswelt kann auf eigenen positiven oder negativen Erlebnissen beruhen, sie kann aber auch aufgrund des sozialen Umfeldes gewachsen sein. Im Bereich der Selbstbehauptung für Kinder kann es unter anderem das Ziel sein, diese Gefühlswelt zu nutzen, um Grenzverletzungen aufzuzeigen. Am Ende soll das Kind in der Lage sein, eigene Gefühle bewusst wahrzunehmen, eigene Grenzen erkennen und die eigenen Interessen durch gewaltfreie Gegenreaktionen wahren zu können. Ein starkes, autonomes Ich wird dem Kind nicht in die Wiege gelegt, es muss entwickelt und trainiert werden. Konsequentes Training und dauerhafte Redebereitschaft der Eltern, Lehrer und Trainer führt zu einer höheren Wahrscheinlichkeit von Handlungssicherheit der Kinder in Krisensituationen.

Literatur

  1. Ach, J. S. & Pollmann, A. (2012). Selbstvertrauen, Selbstbehauptung, Selbstwertschätzung; Die Triple-S-Bedingung personaler Autonomie. Münster: Eigenverlag.Google Scholar
  2. Andresen, S., Wilmes, J. & Möller, R. (2019). Children’s Worlds. Eine Studie zu Bedarfen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung.Google Scholar
  3. Badke-Schaub, P., Hofinger, G. & Lauche, K. (2012). Human Factors – Psychologie sicheren Handelns in Risikobranchen. Heidelberg: Springer.Google Scholar
  4. Bergmann, J. (2003). Körpersprache. In Deutscher Manager Verband e. V. (Hrsg.), Handbuch Soft Skills Band I. Zürich: VDF.Google Scholar
  5. Centorrino, S., Djemai, E., Hopfensitz, A., Milinski, M. & Seabright, P. (2014). Honest signaling in trust interactions: Smiles rated as genuine induce trust and signal higher earning opportunities. Evolution and Human Behavior, 36(1), 8–16.CrossRefGoogle Scholar
  6. Denham, S. A. & Weissberg, R. P. (2004). Social-emotional learning in early childhood: What we know and where to go from here. In E. Chesebrough, P. King, T. P. Gullotta, & M. Bloom (Hrsg.), A blueprint fort he promotion of prosocial behavior in early childhood. New York: Kluwer/Plenum.Google Scholar
  7. Deutsche Enzyklopädie. (2019). http://www.enzyklo.de/lokal/40027. Zugegriffen: 9. Jun. 2019.
  8. Garrison, K., Tang, D. & Schmeichel, B. J. (2016). Embodying power: A preregistered replication and extension of the power pose effect. Social Psychological and Personality Science, 7(7), 623–630.CrossRefGoogle Scholar
  9. Gramm, A. (2002). Plan- und Rollenspiele in der politischen Bildung gegen Rechtsextremismus. http://andreasgramm.de/papers/Gramm_Rollenspiele_in_der_politischen_Bildung.pdf. Zugegriffen: 20. Jun. 2019.
  10. Hofinger, G., Künzer, L. & Zinke, R. (2013). „Nichts wie raus hier?!“ Entscheiden in Räumungs- und Evakuierungssituationen. In R. Heimann, S. Strohschneider, & H. Schaub (Hrsg.), Entscheiden in kritischen Situationen: Neue Perspektiven und Erkenntnisse. Frankfurt a. M.: Verlag für Polizeiwissenschaft.Google Scholar
  11. Petermann, F. & Wiedebusch, S. (2003). Emotionale Kompetenz bei Kindern. Göttingen: Hogrefe Verlag.Google Scholar
  12. Pohl, M. (2011). Kreativitätstraining und Kreative Kompetenz – Train the Trainer Reihe. Berlin: Cornelsen.Google Scholar
  13. Quinn, K. (1994). Hände Weg! Selbstverteidigung für Frauen. Frankfurt a. M.: Zweitausendeins.Google Scholar
  14. Reason, J. (1990). Human error. New York: Cambridge University Press.CrossRefGoogle Scholar
  15. Watzlawick, P. (1969). Menschliche Kommunikation: Formen, Störungen, Paradoxien. Bern: Huber Verlag.Google Scholar
  16. Wiener, A. J. & Kahn, H. (1962). Crisis and arms control. New York: Hudson Institute.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.Taunusstein-WehenDeutschland

Personalised recommendations