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Wie sich Millennials und Nexters selbst organisieren: Generationen im Widerspruch. So reich und doch so arm

  • Karin Lackner
Chapter
Part of the uniscope. Publikationen der SGO Stiftung book series (UNISCOPE)

Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag berichtet von zwei Forschungsprojekten an den Universitäten Kassel und Klagenfurt im Jahr 2018. Das Forschungsinteresse orientierte sich an den Lebens- und Arbeitsentwürfen der Millennials und Nexters und ging von der Annahme aus, dass diese in den T-Gruppenprozessen sichtbar werden. Die Ergebnisse deuten auf ein verhaltenes Sich-Einlassen der jüngeren Generationen auf den Gruppenprozess und ein verändertes Verhältnis zu Autoritäten hin. Zugehörigkeitsgefühle entstehen spät. Im Vordergrund stehen Selbstoptimierung und die Kontrolle des eigenen Verhaltens. Direkte Kommunikation verunsichert, das Medium für Kontakte sind soziale Netzwerke. Individualisierung, Digitalisierung der Kommunikation, Kontakt- und Interaktionsarmut sind Indikatoren für veränderte Bindungs- und Zugehörigkeitsmuster. Diese Phänomene zeigen sich auch in den Befindlichkeiten. Diese unterscheiden sich signifikant zwischen der Generation Z und den anderen Generationen.

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Authors and Affiliations

  • Karin Lackner
    • 1
  1. 1.Institut für OrganisationsdynamikWienÖsterreich

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