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Die Zukunft von Joint Venture Deals im Zeichen der Grunderwerbssteuerreform – Welche Veränderungen sind bei der Umsetzung von Strategien der Direktanlage zu erwarten?

  • Benjamin KochEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Joint Ventures („JVs“) sind eine branchenübergreifende Erscheinung. In der Immobilienwirtschaft haben sie eine langjährige Tradition. JVs werden hier als eine wesentliche strukturelle Gestaltungsform für direkte Co-Investitionen eingeordnet, die sich in den letzten Jahren nach Einschätzung der institutionellen Investoren europaweit klar steigender Beliebtheit erfreuten.

Aktuell hat jedoch in Deutschland eine neue Phase begonnen mit Einfluss auf die Rahmenbedingungen. Der Gesetzgeber erschwert und beschränkt die grunderwerbssteuerliche Neutralität von Share Deals erheblich – die bislang einen Nährboden für die Entstehung von JVs darstellte. Damit wird das partnerschaftliche Konstrukt einer Art Lackmustest unterzogen: Gibt es auch in Zukunft ein hinreichendes Maß an Interessenkongruenz zwischen verschiedenen Investoren, um im Hinblick auf deutsche Immobilien JVs zu schmieden? Und welche konkreten Veränderungen ergeben sich für die Bewertung ihrer Vorteilhaftigkeit aus Sicht der handelnden Akteure in der unternehmerischen Praxis?

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Authors and Affiliations

  1. 1.CORPUS SIREO Real Estate GmbH – Member of Swiss Life Asset ManagersHeusenstammDeutschland

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