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Vergegenwärtigungen: Implizites in der Theoriegeschichte der Vermittlung

  • Valentin HalderEmail author
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Zusammenfassung

Wie sieht nun ein Vermittlungsbegriff auf der Basis der Erkenntnisse Wittgensteins, Polanyis und Bourdieus aus? Doch ist zunächst notwendig, innezuhalten und den Anspruch eines systematischen Vorhabens vor dem Hintergrund des gewählten Theoriekorpus zu reflektieren. Wittgenstein fordert den Leser am Schluss des Tractatus auf, er müsse „die Leiter wegwerfen, nachdem er auf ihr hinaufgestiegen ist“ (Wittgenstein 1989: § 6.54) – das ist auch hier vonnöten. Es gilt, bei der Begriffsbestimmung des Vermittelns die Wittgenstein’sche „Abrichtung“ (Wittgenstein 1971: § 6) durch hinweisende Definitionen zu vermeiden. Wittgenstein verwirft insbesondere die Vorstellung, eine Bedeutung könne eigentlicher oder „direkter als die andere“ (ders. 1989: 258) sein – die Bedeutung eines Begriffs sei schlichtweg eine Frage der Gewöhnung.

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Authors and Affiliations

  1. 1.HamburgDeutschland

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