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Ertragsteuern pp 513-550 | Cite as

Besteuerung nach dem Gewerbeertrag

  • Andreas Dinkelbach
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Zusammenfassung

Bemessungs- bzw. Besteuerungsgrundlage der Gewerbesteuer ist gemäß § 6 GewStG der Gewerbeertrag. Dieser ist gemäß § 7 Satz 1 GewStG der nach den Vorschriften des EStG oder des KStG zu ermittelnde Gewinn aus dem Gewerbebetrieb (der bei der Ermittlung des Einkommens für den dem Erhebungszeitraum nach § 14 GewStG entsprechenden Veranlagungszeitraum zu berücksichtigen ist), vermehrt und vermindert um die in den §§ 8 und 9 GewStG bezeichneten Beträge. Von diesem so ermittelten sog. vorläufigen Gewerbeertrag ist ein gewerbesteuerlicher Verlustvortrag (§ 10a GewStG) sowie bei Personenunternehmen der Freibetrag nach § 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG abzuziehen. Auf den sich ergebenden Gewerbeertrag wird die Steuermesszahl (kurz: Messzahl) nach § 11 Abs. 2 GewStG angewendet und der Steuermessbetrag ermittelt, der ggf. auf verschiedene Gemeinden zerlegt wird. Schließlich multiplizieren die Gemeinden den Steuermessbetrag mit dem jeweiligen Hebesatz und errechnen unter Verrechnung mit Vorauszahlungen die noch zu entrichtende/zu erstattende Gewerbesteuer (Abb. 25.1).

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Authors and Affiliations

  • Andreas Dinkelbach
    • 1
  1. 1.Hochschule NiederrheinMönchengladbachDeutschland

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