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Ertragsteuern pp 335-338 | Cite as

Einleitung

  • Andreas Dinkelbach
Chapter

Zusammenfassung

Die Körperschaftsteuer kann als die Einkommensteuer der im KStG aufgeführten Körperschaften, Personenvereinigungen (nicht Personengesellschaften, z. B. OHG, KG) und Vermögensmassen bezeichnet werden. Innerhalb der von der Körperschaftsteuer erfassten Gebilde kommt der Gruppe der Kapitalgesellschaften (AG, GmbH, UG, SE) die weitaus größte wirtschaftliche Bedeutung zu, sodass die Betrachtung im Weiteren grundsätzlich auf diese beschränkt bleiben kann. Die Kapitalgesellschaft ist als juristische Person – vergleichbar mit der natürlichen Person bei der Einkommensteuer – Steuerrechtssubjekt und kann daher Einkünfte erzielen. Die Körperschaftsteuer ist demnach wie die Einkommensteuer eine Personensteuer und kann als solche ebenso nicht von der eigenen Bemessungsgrundlage abgezogen werden (§ 10 Nr. 2 KStG). Die Körperschaftsteuer ist eine Veranlagungssteuer, deren Grundlagen gemäß § 7 Abs. 3 Satz 1 und 2 KStG jeweils für ein Kalenderjahr zu ermitteln sind (Abb. 14.1). Wesentliche Unterschiede zur Einkommensteuer liegen in der Tarifstruktur und der Nichtberücksichtigung der persönlichen (subjektiven) Leistungsfähigkeit. Zahlreiche Vorschriften der Einkommensteuer gelten (über die Verbindungsvorschrift des § 8 Abs. 1 KStG) auch für die Körperschaftsteuer, insbesondere die Vorschriften über die Gewinnermittlung (§§ 4 bis 7i EStG).

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Authors and Affiliations

  • Andreas Dinkelbach
    • 1
  1. 1.Hochschule NiederrheinMönchengladbachDeutschland

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