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Systematik pädagogischen Handelns unter Berücksichtigung bindungs- und rollentheoretischer Ansätze

  • Dagmar VogelEmail author
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Zusammenfassung

Folgt man den in den Kapiteln 3.2 und 3.3 dieses Werks dargestellten bindungsund rollentheoretischen Ansätzen und geht man – wie in Kapitel 3.4 beschrieben – davon aus, dass sie einen theoretisch fundierten Zugang zur Habitusgenese ermöglichen, so kann man daraus folgern, dass Kinder bei ihrem Eintritt in Bildungseinrichtungen bereits habituell geprägt sind. Mit dieser habituellen Prägung treffen sie auf Erzieherinnen und Erzieher sowie auf Lehrerinnen und Lehrer, die ebenfalls milieuabhängig in ihrem Habitus festgelegt sind. Die Verfasserin geht von der Grundannahme aus, dass Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrern in Bezug auf ihre Leistungen, ihr Wissen, ihr Sozialverhalten und weitere Tugenden als besonders positiv wahrgenommen werden, wenn sich ihre Habitus ähneln. Infolgedessen ist grundsätzlich davon auszugehen, dass der Habitus des Gymnasialschülers, mithin der Habitus der gebildeten Klasse, vorausgesetzt wird (vgl. Kapitel 1.4).

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Authors and Affiliations

  1. 1.Lehramt an berufbildenen SchulenStaatliches Studienseminar für dasMainzDeutschland

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