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Differenzordnungen im ökonomischen Dispositiv

  • Anselm BöhmerEmail author
Chapter
Part of the Perspektiven Sozialwirtschaft und Sozialmanagement book series (PSOSO)

Zusammenfassung

Indem bestimmte politische Strukturen geschaffen werden, gestalten sich seit geraumer Zeit die Unternehmensumwelt, aber ebenso sehr auch die unternehmerischen Möglichkeiten vermehrt im Sinne eines neoliberalen Ökonomisierungsdiskurses. Dieser hat mindestens zwei Aspekte – den der ökonomischen Prozesse, die sich als neoliberale Strategie einer ökonomisierten „Regierung der anderen“ lesen lassen, und jenen eines „Regierens mit dem Selbst“. Damit werden Fragen des Nutzens, des Gewinns, aber auch der Knappheit und Konkurrenz in das Verständnis der Erbringung sozialer Dienstleistungen eingeschrieben. In diesem Kapitel wird danach gefragt, wer unter dieser Hinsicht Macht hat, zu definieren, wo sich welche Diversität auftut und wie sie zu bewerten sei. Dabei geht es nicht in erster Linie um bereits fertiggestellte Antworten, sondern um eine kritische Einordnung des Diskurses.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für ErziehungswissenschaftPädagogische Hochschule LudwigsburgLudwigsburgDeutschland

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