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Fazit

  • Michael WaltingerEmail author
Chapter

Zusammenfassung

„Uko wapi?“ (Kisuaheli: Wo bist du?), so schreibt The Nairobian – Nairobis populärste Wochenzeitung – in einer Karikatur, sei heutzutage die gebräuchlichste Frage in Nairobi. Damit ist nicht nur auf den Charakter der Ortslosigkeit des Mobiltelefons verwiesen, sondern v.a. auch auf dessen Taken for grantedness (Ling, 2012) – das Mobiltelefon und mobile Kommunikation als etwas fraglos Gegebenes also, was quasi voraussetzungslos voneinander erwartet wird. Damit ist der Bogen geschlagen zur Eröffnung dieser Medienethnografie, wo Afrika als einer der am schnellsten wachsenden Mobilfunkmärkte weltweit bezeichnet und vor dem Hintergrund einer ansonsten oft eher rudimentären Haushaltsmedienausstattung – v.a. was elektronische Kommunikationsmedien angeht – danach gefragt wurde, was die Menschen mit den Medien machen; oder mit Theunert (2008) nochmals treffender im Sinne dieser Arbeit formuliert: „Was macht der Mensch mit den Medien, die er in Gebrauch nimmt, im Kontext und in Bezug auf seine soziale Umwelt“ (S. 302)? Es ging dieser Feldstudie darum, wie und weshalb die Menschen Mobiltelefone in ihren Alltag einbetten, was sie mit diesen alltäglich in welchen Lebensbereichen tun, welche Bedeutung den Mobiltelefonen im Alltag zukommt und wie die Geräte mit dem Alltagsleben und dessen sozialen und soziostrukturellen Gefügen verwoben sind bzw. unter welchen Kontextbedingungen sich alltägliches Medienhandeln mit Mobiltelefonen vollzieht (vgl. Kap. A1 und A3).

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Authors and Affiliations

  1. 1.StockholmSchweden

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