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Geschmacksrichtungen

  • Petra SchlingEmail author
Chapter
Part of the essentials book series (ESSENT)

Zusammenfassung

Um als „echte“ Geschmacksrichtung zu gelten, sollte eine spezifische Geschmackssinneszelle mit Rezeptorproteinen für nur diese Gechmacksmoleküle und einer intrazellulären Signaltransduktion nachweisbar sein, deren Stimulation mit diesem Geschmack zu einem messbaren neuronalen Signal im Gehirn führt. Nach dieser Definition können süß, umami, fettig und bitter als eigenständige Geschmacksqualitäten betrachtet werden. Auch salzig und sauer (mit wässrig und CO2) sind sicher „echte“ Geschmacksrichtungen, auch wenn hier noch viele Details unbekannt sind. Kokumi moduliert unser Gechmacksempfinden bereits auf Rezeptorebene, während die Temperatur- und Schmerzreize von trigeminalen Nervenendigungen uns eigentlich vor schädlichen Qualitäten unserer Nahrung warnen sollten.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Biochemie-ZentrumUniversität HeidelbergHeidelbergDeutschland

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