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Faktorenanalyse

  • Peter P. Eckstein
Chapter

Zusammenfassung

Gegenstand. Dieses Kapitel hat eine elementare und paradigmatische Einführung in eine Faktorenanalyse zum Gegenstand, die aus statistisch-methodischer Sicht in die Familie der multivariaten statistischen Analyseverfahren eingeordnet wird. Eine Faktorenanalyse, die ursprünglich in der Psychologie aus dem Bemühen erwuchs, ein besseres Verständnis des latenten Begriffs „Intelligenz“ zu gewinnen, findet vor allem in der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung eine breite Anwendung.

Grundidee. Die Grundidee einer Faktorenanalyse besteht darin, aus einer bestimmten und meist größeren Anzahl beobachteter und „gleichartiger“ metrischer Merkmale aufgrund ihrer korrelativen Beziehungen eine kleinere Anzahl „neuer“ und voneinander unabhängiger Variablenkonstrukte in Gestalt von „Faktoren“ zu „extrahieren“. Ermöglichen diese extrahierten Faktoren eine sachlogisch plausibel zu benennende Klassifikation im Sinne einer „Namensgebung bzw. Taufe“, dann können sie die Basis für weitere statistische Analysen bilden.

Zielstellung. Das Ziel dieses Kapitels besteht darin, die Grundidee des methodisch anspruchsvollen Analysekonzepts einer Faktorenanalyse exemplarisch, verständlich und nachvollziehbar zu demonstrieren. In die elementaren Betrachtungen eingeschlossen ist eine kurze Erläuterung des analytischen Grundprinzips einerseits und eine kurze begriffliche und inhaltliche Darstellung der in praxi am häufigsten applizierten Analysetechniken andererseits.

Schlüsselwörter

Eigenwert Faktorenextraktion Faktorenrotation Faktorladung Faktorwert Kommunalität Komponentenmatrix Korrelationsmatrix Ladungsdiagramm Scree-Plot 

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  1. 1.HTW BerlinBerlinDeutschland

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