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Analysen zu individuellen Lösungsprozessen

  • Matthias C. LehnerEmail author
Chapter

Zusammenfassung

In diesem Kapitel wird auf Grundlage empirischer Untersuchungen die Forschungsfrage beantwortet, wie sich eine ofene bzw. geschlossene Formulierung des Anfangs- und Zielzustandes sowie ein hoher bzw. niedriger Bekanntheitsgrad der Mittel auf die individuellen Lösungsprozesse auswirken. Dazu wurden individuelle Lösungen und weitere Notizen von 450 Studierenden analysiert.Darüber hinaus wurden Blickbewegungen von Schülerinnen und Schülern sowieMathematikstudierenden ausgewertet. In den Studien wurde einerseits deutlich, dass ein ofener Anfangszustand zu einer tiefer greifenden Beschäftigung mit der Aufgabenstellung führen kann. Andererseits zeigte sich auch, dass vor allem in Aufgaben mit offenem Anfangszustand häufig auf syntaktische Lösungsvarianten zurückgegriffen wird, selbst wenn diese mit vergleichsweise hoher Komplexität verbunden sind oder an fehlenden Informationen scheitern. Ferner ergab sich, dass die Erfahrung mit einem bestimmten Aufgabentyp oder mit mathematischen Inhalten den Lösungsprozess beeinflusst. Zusätzlich wurde derWechsel zwischen verschiedenen Repräsentationensebenen als schwierigkeitsgenerierendesMerkmal identifiziert.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.MünchenDeutschland

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