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Open Government als politische Strategie: Die Obama-Doktrin

  • Göttrik WewerEmail author
  • Till Wewer
Chapter
Part of the Studien der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik book series (BAPP)

Zusammenfassung

Die empirischen Analysen wecken erhebliche Zweifel, ob Open Government ein tauglicher Ansatz ist, das Regieren und Verwalten zu „öffnen“ und dadurch die Demokratie zu stärken. Statt jedoch gleich von einem durchgängigen Scheitern dieser globalen Bewegung zu sprechen, scheint es sinnvoller, nach den Intentionen zu fragen, mit denen die amerikanische Administration die Open Government Partnership aus der Taufe gehoben hat. Nur wenn demokratische Fortschritte auf der ganzen Welt dabei an oberster Stelle gestanden haben sollten, könnte man sagen, dass dieses Ziel klar verfehlt worden ist. Barack Obama hingegen wollte die Rolle des Weltpolizisten loswerden, um mehr Zeit und Energie für seine ehrgeizige innenpolitische Agenda zu gewinnen. Wenn die Förderung der Demokratie weltweit auf mehr Schultern verteilt und eine Bewegung ausgelöst werden konnte, die sich selbst trägt, dann hätte sich die Gründung dieser Plattform aus seiner Sicht bereits ausgezahlt.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI)HamburgDeutschland
  2. 2.Nordlicht Management ConsultantsHamburgDeutschland

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