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Repräsentative Demokratie und „offenes“ Regieren

  • Göttrik WewerEmail author
  • Till Wewer
Chapter
Part of the Studien der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik book series (BAPP)

Zusammenfassung

Seit Beginn dieses Jahrtausends hat ein neues Leitbild das ältere Good Governance nahezu abgelöst: Open Government. Ein offeneres Regieren und Verwalten soll danach kein Selbstzweck sein, sondern Mittel zum Zweck. Eine Verbesserung der Effektivität und Effizienz des Regierens, eine Erhöhung des Vertrauens in die Regierung und damit letztlich eine Stärkung der Demokratie lauten die eigentlichen Ziele. Wenn Open Government einen Ausweg aus der „Krise der Demokratie“ weisen könnte, die allenthalben beschworen wird, dann wäre dieser Ansatz nicht nur theoretisch interessant, sondern auch praktisch bedeutsam. Das gilt nicht zuletzt für die kleine Minderheit von funktionierenden Demokratien, zu der nur etwa zehn Prozent der Mitglieder der Vereinten Nationen gezählt werden können: Können die besten Demokratien der Welt durch Open Government noch besser werden? Das ist die Leitfrage dieser Studie. Ob dieser Ansatz geeignet ist, autoritäre Regime in Demokratien zu verwandeln, würde eine ganz andere Analyse erfordern.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI)HamburgDeutschland
  2. 2.Nordlicht Management ConsultantsHamburgDeutschland

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