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Die (post-)neoklassische Arbeitsökonomik als Referenz- und „Negativfolie“

  • Simon Weingärtner
Chapter
Part of the Wirtschaft + Gesellschaft book series (WUG)

Zusammenfassung

Fast alle arbeitsmarkt- und wirtschaftssoziologischen Beiträge beziehen sich entweder kritisch-konstruktiv oder negativ-abgrenzend auf die ökonomietheoretischen Ansätze der Neoklassik bzw. deren Weiterentwicklungen im Rahmen der Neuen Institutionenökonomik. Daher ist es für eine vergleichende Analyse soziologischer Arbeitsmarkttheorien unabdingbar, sich mit den einschlägigen wirtschaftswissenschaftlichen Ansätzen auseinanderzusetzen. In diesem Kapitel werden daher die Grundannahmen der mikroökonomischen Neoklassik zum „Homo Oeconomicus“, zum Standardmodell des (Arbeits-)Marktes sowie der Humankapitaltheorie vorgestellt. Anschließend wird mit den drei Theoriesträngen der Neuen Institutionenökonomik (Property-Rights-, Principal-Agent- und Transaktionskostentheorie) auf die wichtigsten arbeitsmarkttheoretischen Weiterentwicklungen eingegangen, die versuchen, die abstrakten Modellannahmen der orthodoxen Neoklassik schrittweise zu konkretisieren. Das Kapitel schließt mit einer kurzen Zusammenfassung und Kritik der einschlägigen ökonomischen Konzeptionen und zeigt deren Implikationen für die Arbeitsmarktsoziologie auf.

Schlüsselwörter

Neoklassische Ökonomik Homo Oeconomicus Marginalanalyse Gleichgewicht Subjektive Wertlehre Standardmodell Marktwirtschaft Kapitalismus Humankapitaltheorie Humankapital Transaktionskosten Neue Institutionenökonomik Property-Rights-Theorie Principal-Agent-Theorie/Agenturtheorie Transaktionskostentheorie 

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Inst für Personal und ArbeitHelmut Schmidt UniversitätHamburgDeutschland

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