Advertisement

Sichere Erwerbsstrukturen in der DDR als Ressource für freiwilliges Engagement psychisch erkrankter Menschen

  • Heike Stecklum
Chapter

Zusammenfassung

Dieses Zitat einer freiwillig engagierten Frau deutet auf das Verhältnis zwischen Erwerbsarbeit und unentgeltlichen Tätigkeiten hin, welches in diesem Beitrag im Hinblick auf Inklusion diskutiert wird. Erwerbsarbeit gilt in den westlichen Gesellschaften nach wie vor als bedeutsamster gesellschaftlicher Bereich für die soziale Inklusion (vgl. Castel 2011: 339–346). Der Verlust des Erwerbsstatus gefährdet diese und zieht oft weitere Desintegrationsgefährdungen nach sich.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Alber, Ina (2016): Zivilgesellschaftliches Engagement unter Transformationsbedingungen in Polen − ein biographietheoretischer und diskursanalytischer Zugang. Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  2. Bourdieu, Pierre (2009): Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital. In: Solga, H./Powell, J./Berger, P.A. (Hrsg.): Soziale Ungleichheit. Klassische Texte zur Sozialstrukturanalyse. S. 110−125.Google Scholar
  3. BMAS (2016) = Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Hrsg.): Psychische Gesundheit im Betrieb. Arbeitsmedizinische Empfehlung. Bonn. Unter: https://bit.ly/2JHcZWo (Abruf 21.02.2018).
  4. Castel, Robert (2011): Die Krise der Arbeit. Neue Unsicherheiten und die Zukunft des Individuums. Hamburg: Hamburger Edition, HIS.Google Scholar
  5. Corsten, Michael/Kauppert, Michael/Rosa, Hartmut (Hrsg.) (2008): Quellen bürgerschaftlichen Engagements. Die biographische Entwicklung von Wir-Sinn und fokussierten Motiven. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.Google Scholar
  6. Dausien, Bettina/Lutz, Helma/Rosenthal, Gabriele/Völter, Bettina (2005): Einleitung. In: Völter, B./Dausien, B./Lutz, H./Rosenthal, G. (Hrsg.): Biographieforschung im Diskurs. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 7–20.Google Scholar
  7. Giesecke, Hermann (1981): Vom Wandervogel bis zur Hitlerjugend. Jugendarbeit zwischen Politik und Pädagogik. München: Juventa Verlag.Google Scholar
  8. Jungblut, Ingrid (2001): Freiwilligenarbeit in der DDR. In: Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (Hrsg.): Grundsatzthemen der Freiwilligenarbeit: Theorie und Praxis des sozialen Engagements und seine Bedeutung für ältere Menschen. Stuttgart: Wiehl. S. 143-159.Google Scholar
  9. Klatt, Johanna/Walter, Franz (2011): Entbehrliche der Bürgergesellschaft? Sozial Benachteiligte und Engagement. Bielefeld: transcript.Google Scholar
  10. Klein, Ansgar (2001): Der Diskurs der Zivilgesellschaft. Politische Kontexte und demokratietheoretische Bezüge der neueren Begriffsverwendung. Opladen: Leske + Budrich.Google Scholar
  11. Kraft, U./Stahl, J. (1979): Zur Rehabilitation chronisch psychisch Kranker – dreijährige Erfahrung bei der Zusammenarbeit mit einem Großbetrieb. In: Schulze, H.A.F./Poppe, W. (Hrsg.): Konzeptionen und Modelle der langfristigen Betreuung in der Nervenheilkunde. S. 180−183.Google Scholar
  12. Kronauer, Martin (2014): Exklusion als Vergesellschaftungsprinzip? – Gesellschaftlicher Wandel und die gefährdeten Grundlagen des Sozialen. In: Schneider, W./Kraus, W. (Hrsg.): Individualisierung und die Legitimation sozialer Ungleichheit in der reflexiven Moderne. S. 51−68.Google Scholar
  13. Miethe, Ingrid (1999): Frauen in der DDR-Opposition. Lebens- und kollektivgeschichtliche Verläufe in einer Frauenfriedensgruppe. Opladen: Leske + Budrich.CrossRefGoogle Scholar
  14. Munsch, Chantal (2005): Wie Engagement soziale Ausgrenzung reproduziert. In: Neue Soziale Bewegungen. Jg. 3/2005. S. 108−114.Google Scholar
  15. Olk, Thomas/Reim, Daphne/Schmithals, Jenny (2010): Qualitative Studie. In: Gensicke, Thomas/Olk, Thomas/Reim, Daphne/Schmithals, Jenny/Dienel, Hans-Liudger: (Hrsg.): Entwicklung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland. Quantitative und qualitative Befunde. S. 87−146.Google Scholar
  16. Pollack, Detlef (1994): Kirche in der Organisationsgesellschaft: Zum Wandel der gesellschaftlichen Lage der evangelischen Kirchen in der DDR. Stuttgart [u.a.]: Kohlhammer.Google Scholar
  17. Priller, Eckhard (1997): Der Dritte Sektor in den neuen Bundesländern: Eine sozialökonomische Analyse. In: Anheier, H. K./Priller, E./Seibel, W. (Hrsg.): Der Dritte Sektor in Deutschland. Organisationen zwischen Staat und Markt im gesellschaftlichen Wandel. S. 99−126.Google Scholar
  18. Prütz, Franziska/Rommel, Alexander/ Kroll, Lars E./Lampert, Thomas (2014): 25 Jahre nach dem Fall der Mauer: Regionale Unterschiede in der Gesundheit. Berlin: Robert Koch-Institut.Google Scholar
  19. Rosenthal, Gabriele (2011): Interpretative Sozialforschung. Eine Einführung. (3. Auflage). Weinheim [u.a.]: Juventa.Google Scholar
  20. Rosenthal, Gabriele (1995): Erlebte und erzählte Lebensgeschichte. Gestalt und Struktur biographischer Selbstbeschreibungen. Frankfurt a.M./New York: Campus.Google Scholar
  21. Roßbach, G. et al. (2015): Die Bedeutung psychischer Erkrankungen aus der Perspektive der Deutschen Rentenversicherung. In: RVaktuell 5/6/2015. S. 114-124. Unter: https://bit.ly/2xUYyJs (Abruf 21.02.2018)
  22. Schütz, Alfred/Luckmann, Thomas (2003 [1979, 1984]): Strukturen der Lebenswelt. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.Google Scholar
  23. Schütze, Fritz (1983): Biographieforschung und narratives Interview. In: Neue Praxis. Jg. 13 (3). S. 283−293.Google Scholar
  24. Schulz, Rosine (2010): Kompetenz-Engagement. Ein Weg zur Integration Arbeitsloser in die Gesellschaft: Empirische Studie zur Erwerbs- und Bürgergesellschaft. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.CrossRefGoogle Scholar
  25. Stecklum, Heike (2017): Bürgerschaftliches Engagement psychisch erkrankter Menschen. Eine biographietheoretische Studie in Ostdeutschland. Wiesbaden: Springer VS.CrossRefGoogle Scholar
  26. Techniker Krankenkasse (2017): Gesundheitsreport 2017.Weitere Auswertungen zu Arbeitsunfähigkeiten. Unter: https://bit.ly/2wf6c0a (Abruf 21.02.2018)

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Fachbereich Angewandte HumanwissenschaftenHochschule Magdeburg-StendalStendalDeutschland

Personalised recommendations