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Ethik und Grenzen der Narration: Das ist doch kein Journalismus!

  • Sven Preger
Chapter
Part of the Journalistische Praxis book series (JP)

Zusammenfassung

Narrationen sind immer wieder derselben Kritik ausgesetzt: zu wenig oder keine journalistische Distanz, zu subjektiv, zu sehr dramatisiert, zu wenige Fakten, kurz: kein (echter) Journalismus. Viele dieser Argumente sind wichtig und eine Debatte wert. Denn die Auseinandersetzung mit der Kritik und den Argumenten dahinter kann nicht nur zu mehr Verständnis führen, sondern auch dabei helfen, als Autor die eigene Position zu finden, zu verstehen und zu begründen. Dieses Kapitel debattiert die zentralen Kritikpunkte an Narrationen. Es zeigt, wo die Unterschiede von akustischen Erzählungen zu anderen journalistischen Darstellungsformen liegen und welche Konsequenzen das mit sich bringt. Das Kapitel zeigt auf, welchen Beitrag Narrationen zu gesellschaftlichen Debatten leisten können und wie ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser Darstellungsform aussehen kann.

Schlüsselwörter

Nachrichtenfaktoren Storyfaktoren angemessene Realitätsabbildung verdichtete Realität künstliche Emotionalisierung journalistische Distanz Transparenz Gonzo-Journalismus Fakenews 

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Weiterführende Literatur

  1. Bernhard Pörksen: Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung (München: Hanser, 2018).Google Scholar
  2. Jon Franklin: Writing for Story (New York: Plume, 1994).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.DortmundDeutschland

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