Advertisement

Nachhaltiger Konsum – Verantwortung und Chance der Verbraucher

  • Franz-Theo GottwaldEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Eine ökosoziale Marktwirtschaft kann nur in geteilter Verantwortung gestaltet werden. Über die gesamte Wertstoffkette, von der Ressourcengenerierung für Produkte und Dienstleistungen über die Erzeugung, Distribution, den Konsum bis zur Entsorgung sind alle Akteure verantwortlich für die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen. Diese sind am 25. September 2015 von den meisten Staaten der Weltgemeinschaft zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung in ökonomischer, sozialer und ökologischer Hinsicht gesetzt worden. Ziel 12 der insgesamt 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDG) adressiert die Sicherstellung nachhaltiger Konsummuster und dafür geeigneter Produktionsweisen. Es lautet: „Der Wandel zu einer Wirtschafts- und Lebensweise, die die natürlichen Grenzen unseres Planeten respektiert, kann nur gelingen, wenn wir unsere Konsumgewohnheiten und Produktionstechniken umstellen. Dazu sind international gültige Regeln für Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz wichtig.“

Literatur

  1. Belz, F.-M., & Bilharz, M. (2007). Nachhaltiger Konsum, geteilte Verantwortung und Verbraucherpolitik: Grundlagen. http://www.keypointer.de/fileadmin/media/Belz-Bilharz_2007_Nachhaltiger-Konsum-und-Verbraucherpolitik_Buchbeitrag.pdf. Zugegriffen: 21. Jan. 2018.
  2. BMBF. (2015). Sozial-ökologische Forschung. Förderkonzept für eine gesellschaftsbezogene Nachhaltigkeitsforschung. https://www.fona.de/mediathek/pdf/SOEF_Foerderkonzept_barrierefrei.pdf. Zugegriffen: 21. Jan. 2018.
  3. BMUB. (2017). Nationales Programm für nachhaltigen Konsum. http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/nachhaltiger_konsum_broschuere_bf.pdf. Zugegriffen: 22. Jan. 2018.
  4. BMUB. (2018). Die 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung. https://www.bmub.bund.de/themen/nachhaltigkeit-internationales/nachhaltige-entwicklung/2030-agenda/. Zugegriffen: 22. Jan. 2018.
  5. BMZ. (o. J.). Ziel 12 – Für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sorgen. http://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/17_ziele/ziel_012_konsum/index.html. Zugegriffen: 22. Jan. 2018.
  6. Boston Review. (2018). Citizen costumer. http://bostonreview.net/forum/citizen-consumer. Zugegriffen: 22. Jan. 2018.
  7. Bundeszentrum für Ernährung. (o. J.). Lebensmittelverschwendung. https://www.bzfe.de/lebensmittelverschwendung-1868.html. Zugegriffen: 17. Jan. 2018
  8. Engelsman, V., & Geier, B. (Hrsg.). (2018). Die Preise lügen. Warum uns billige Lebensmittel teuer zu stehen kommen. München: Oekom.Google Scholar
  9. Geier, B. (1999). Überleben unsere Lebens-Mittel? In J. A. Lutzenberger & F.-T. Gottwald (Hrsg.), Ernährung in der Wissensgesellschaft. Vision: Informiert essen. Frankfurt a. M.: Campus.Google Scholar
  10. Giger, A., Horx, M., & Küstenmacher, W. (2003). Der Simplify-Trend: Die Revolte gegen das Zuviel; neue Einfachheit und die Suche nach Lebensqualität in der Sinn-Gesellschaft. Kelkheim: Zukunftsinstitut.Google Scholar
  11. Global Footprint Network. (2018). You can’t imagine what you can’t measure. https://www.footprintnetwork.org/. Zugegriffen: 17. Jan. 2018.
  12. Hartmann, E. (2016). Wie viele Sklaven halten Sie? Über die Globalisierung und Moral. Frankfurt a. M.: Campus.Google Scholar
  13. Humanistic Management Practices (hmp). (2017). Öko-faire UnternehmerInnen. http://www.hm-practices.org/forschung/oeko-faire-unternehmerinnen-2017/. Zugegriffen: 21. Jan. 2018.
  14. IASS Potsdam. (2018). Denkweisen und Geisteshaltungen. https://www.iass-potsdam.de/de/forschung/denkweisen-und-geisteshaltungen-fuer-das-anthropozaen-ama. Zugegriffen: 22. Jan. 2018.
  15. Kolleg Postwachstumsgesellschaft. (2015). Atlas der Globalisierung. Weniger ist Mehr. Le Monde diplomatique/TAZ: Berlin.Google Scholar
  16. Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum. (2018). Kompetenzzentrum. https://www.k-n-k.de/. Zugegriffen: 22. Jan. 2018.
  17. Körber, K. v. (o. J.). Was ist Nachhaltige Ernährung? https://www.nachhaltigeernaehrung.de/Was-ist-Nachhaltige-Ernaehrung.3.0.html. Zugegriffen: 13. März 2018.
  18. Lexikon der Nachhaltigkeit. (2018). Ökologischer Rucksack. https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/schmidt_bleek_mips_konzept_971.htm. Zugegriffen: 17. Jan. 2018.
  19. Meadows, D. H., Meadows, D., & Randers, J. (1972). The limits of growth: A report for the Club of Rome’s project on the predicament of mankind. New York: Universe Books.Google Scholar
  20. Rat für Nachhaltige Entwicklung. (2018). Der Nachhaltige Warenkorb. https://www.nachhaltigkeitsrat.de/projekte/der-nachhaltige-warenkorb. Zugegriffen: 13. März 2018.
  21. Ray, P. H., & Anderson, S. R. (2000). The cultural creatives: How 50 million people are changing the world. New York: Harmony Books.Google Scholar
  22. Rockström, J., & Klum, M. (2016). Big World Small Planet – Wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten. Berlin: Ullstein.Google Scholar
  23. UN. (1987). Our common future. http://www.un-documents.net/our-common-future.pdf. Zugegriffen: 21. Jan. 2018.
  24. Verbraucherzentrale. (2018). Lebensmittel: Zwischen Wertschätzung und Verschwendung. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/lebensmittel-zwischen-wertschaetzung-und-verschwendung-6462. Zugegriffen: 17. Jan. 2018.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Schweisfurth StiftungMünchenDeutschland

Personalised recommendations