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Die Natur braucht uns nicht – aber wir brauchen die Natur

Wie unternehmerisches Engagement für eine nachhaltige Forst- und Landwirtschaft helfen kann, den Klimawandel zu begrenzen
  • Julian EkelhofEmail author
  • Michael Sahm
Chapter

Zusammenfassung

Die Erde erwärmt sich. Und der Klimawandel ist bereits Realität. Das Klima verändert sich durch die derzeitigen Produktionsweisen und Konsummuster der Menschen. Dieser Wandel korreliert mit Entwicklungen wie extremen Wetterereignissen und ihren Folgen, die das Leben der Menschen auf der Erde gefährden, v. a. in unterentwickelten Regionen. Es ist also Zeit zu handeln. Dabei ist auch eine Kraftanstrengung von Wirtschaft und Zivilgesellschaft gefragt. Hierfür gibt es zwei zentrale Maßnahmenbereiche: Die Energiewirtschaft umbauen und die Landnutzung nachhaltig gestalten. Forst- und Agrarwirtschaft sind nicht nur zweitwichtigster Verursacher des Klimawandels, sie bieten gleichzeitig schnelle und kostengünstige Lösungen v. a. für entwicklungsschwache Regionen. Aus Klimaschutzsicht ist es zentral, die weltweite Landnutzung umzugestalten. Abholzung und Brandrodung v. a. tropischer Wälder verursachen rund 17 % der weltweiten Emissionen – mehr als der gesamte weltweite Verkehr. Ohne Waldschutz gibt es also keinen Klimaschutz. In diesem Beitrag stellen wir dar, wie sich klimaneutrale Produkte und Dienstleistungen auf Basis von forst- und landwirtschaftlichen Klimaschutzprojekten auf den Unternehmenserfolg auswirken und warum und wie Lieferketten durch Investitionen in nachhaltige Forst- und Agroforstvorhaben risikoärmer und zukunftsfähiger werden.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.ForestFinest Consulting GmbHBonnDeutschland
  2. 2.ForestFinest Consulting GmbHBonnDeutschland

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