Advertisement

Kraftlose Bilder

Wie Onlinevideos von Tageszeitungen (nicht) zur Reduzierung von Komplexität beitragen
  • Johannes Gerstner
Chapter

Zusammenfassung

In der von Differenzierung geprägten Welt muss Komplexität reduziert werden. Onlinevideos gehören zum multimedialen Portfolio von Zeitungen, sie bergen Chancen zur Vereinfachung. Aber die Inhaltsanalyse zeigt: 89,9 Prozent der Zeitungsausgaben mit Videoangebot nutzen die Chance kaum. Das Angebot ist geprägt von Mehrfachverwendungen, es überwiegen Soft News. Politikthemen gibt es kaum. Die Videos scheitern journalistisch-gestalterisch. Zwar werden meist die W-Fragen beantwortet, jedoch berichten ein Drittel der Videos mit Konfliktthemen nicht ausgewogen, Werbung wird oft nicht gekennzeichnet.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Branahl, U. 2009. Medienrecht: Eine Einführung. Wiesbaden: Springer VS.CrossRefGoogle Scholar
  2. Bucher, H.-J. 2003. „Journalistische Qualität und Theorien des Journalismus“. In Qualität im Journalismus: Grundlagen, Dimensionen, Praxismodelle, hrsg. K.-D. Altmeppen, und H.-J. Bucher, 11–34. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.Google Scholar
  3. Deloitte. 2013. White Smoke: The new era for video news. Deloitte; GfK; Associated Press (AP).Google Scholar
  4. Hagen, L. M. 1999. „Informationsqualität von Fernsehnachrichten: Theoretische Konzepte, empirische Umsetzung und aktuelle Problemfelder.“ In Medienwissenschaften und Medienwertung, hrsg. P. Ludes, und H. Schanze, 119–137, Opladen: Westdeutscher Verlag.Google Scholar
  5. Hasebrink, U. 2000. „Journalistische Qualität aus der Perspektive des Publikums.“ Medienwissenschaft Schweiz/Science des mass médias suisse 1: 6–9.Google Scholar
  6. Jarren, O. und M. Vogel. 2011. „‚Leitmedien‘ als Qualitätsmedien: Theoretisches Konzept und Indikatoren.“ In Krise der Leuchttürme öffentlicher Kommunikation: Vergangenheit und Zukunft der Qualitätsmedien, hrsg. R. Blum, H. Bonfadelli, und K. Imhof, 17–29, Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  7. Kretzschmar, S., W. Möhring, und L. Timmermann. 2009. Lokaljournalismus. Wiesbaden: Springer VS.CrossRefGoogle Scholar
  8. Neuberger, C. 2011. Definition und Messung publizistischer Qualität im Internet: Herausforderungen des Drei-Stufen-Tests. Berlin: Vistas.Google Scholar
  9. Schatz, H., und W. Schulz. 1992. „Qualität von Fernsehprogrammen: Kriterien und Methoden zur Beurteilung von Programmqualität im dualen Fernsehsystem.“ Media Perspektiven 11: 594–603.Google Scholar
  10. Walter, M. 2010. In Bewegung: Die Produktion von Webvideos bei deutschen regionalen Tageszeitungen. Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  11. Weiß, R. 1997. „Läßt sich über Qualität streiten? Versuche in der Kommunikationswissenschaft zur Verobjektivierung des Qualitätsbegriffes.“ In Perspektiven der Medienkritik. Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit öffentlicher Kommunikation in der Mediengesellschaft; Dieter Roß zum 60. Geburtstag, hrsg. H. Weßler, C. Matzen, O. Jarren, und U. Hasebrink, 185–199, Opladen: Westdeutscher Verlag.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.LeipzigDeutschland

Personalised recommendations