Advertisement

Persistenz von Geschlechterdifferenz und Geschlechterhierarchie

  • Mechthild Bereswill
  • Katharina Liebsch
Chapter
Part of the Geschlecht und Gesellschaft book series (GUG, volume 73)

Zusammenfassung

Das Verhältnis von „Struktur und Dynamik“ des gegenwärtigen Geschlechterverhältnisses und damit verbundene „Un/Gleichzeitigkeiten im Geschlechterdiskurs“ erfordern die Auseinandersetzung mit Konstellationen der Beharrung. Dies lenkt die Aufmerksamkeit auf Dichotomien und Hierarchien entlang von Geschlechterdifferenz, die dem unübersehbaren Wandel von Geschlechterverhältnissen und den damit verbundenen Dynamiken entzogen scheinen. Augenscheinlich sind hartnäckige horizontale und vertikale Segregationen entlang von Geschlecht im Bildungssystem, auf dem Arbeitsmarkt und im Zusammenhang von entlohnter wie unentgeltlicher gesellschaftlicher Sorgearbeit.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Ahrens, Jens-Rainer, M. Apelt, und C. Bender, Hrsg. 2005. Frauen im Militär. Empirische Befunde und Perspektiven zur Integration in die Streitkräfte. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.Google Scholar
  2. Apelt, Maja. 2002. Die Integration der Frauen in die Bundeswehr ist abgeschlossen. Soziale Welt 3: 325 – 344.Google Scholar
  3. Becker-Schmidt, Regina. 1998. Relationalität zwischen den Geschlechtern, Konnexionen im Geschlechterverhältnis. Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien 16 (3): 220 – 246.Google Scholar
  4. Bereswill, Mechthild, und G. Ehlert. 2015. Sozialisation im Kontext des Krisendiskurses über Jungen. In Geschlecht – Sozialisation – Transformation. Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft, Hrsg. B. Dausien, C. Thon, und K. Walgenbach, 11. Jg., 93 – 108. Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich.CrossRefGoogle Scholar
  5. Bundeswehr. www.bundeswehr.de. Zugegriffen: 10. Juni 2018
  6. Buschmeyer, Anna. 2013. Zwischen Vorbild und Verdacht. Wie Männer im Erzieherberuf Männlichkeit konstruieren. Wiesbaden: Springer VS.CrossRefGoogle Scholar
  7. Diefenbach, Heike. 2010. Jungen – die „neuen“ Bildungsverlierer. In Bildungsverlierer. Neue Ungleichheiten, Hrsg. G. Quenzel, und K. Hurrelmann, 245 – 272. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.CrossRefGoogle Scholar
  8. Douglas, Mary. 1991. Wie Institutionen denken. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.Google Scholar
  9. Ehlert, Gudrun. 2018. Profession, Disziplin, Geschlecht. In Professionskulturen – Charakteristika unterschiedlicher professioneller Praxen, Hrsg. S. Müller-Hermann, R. Becker-Lenz, S. Busse und G. Ehlert, 197 – 214. Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  10. Elias, Norbert, und J. L. Scotson. 2002. Etablierte und Außenseiter. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.Google Scholar
  11. Fiske, Susan T., A. J. C. Cuddy, P. Glick und J. Xu. 2002. A Model of (often Mixed) Stereotype Content: Competence and Warmth Respectively Follow from Perceived Status and Competition. Journal of Personality and Social Psychology 82: 878 – 902.CrossRefGoogle Scholar
  12. Forschungsdatenzentrum der Länder im Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. 2016. Statistik der Kinder- und Jugendhilfe Teil III. Statistik der Kinder und tätigen Personen in Tageseinrichtungen. Berlin. https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/metadaten/MD_22541_2016.pdf. Zugegriffen: 05. Mai 2018.
  13. gFFZ Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen. http://www.gffz.de/. Zugegriffen: 10. Juni 2018.
  14. Glick, Peter, S. T. Fiske, A. Mladinic, J. L. Saiz, D. Abrams et al. 2000. Beyond Prejudice as Simple Antipathy: Hostile and Benevolent Sexism across Cultures. Journal of Personality and Social Psychology 79: 763 – 775.CrossRefGoogle Scholar
  15. Gmür, Markus. 2004. Was ist ein ‚idealer Manager‘ und was eine ‚ideale Managerin‘ ? Geschlechtsrollenstereotypen und ihre Bedeutung für die Eignungsbeurteilung von Männern und Frauen in Führungspositionen. Zeitschrift für Personalforschung 18 (4): 396 – 417.CrossRefGoogle Scholar
  16. Goffman, Erving. 22001. Das Arrangement der Geschlechter. In Interaktion und Geschlecht. Hrsg. E. Goffman, 105 – 158. Frankfurt a. M., New York: Campus.Google Scholar
  17. Heilman, Madeline E. 2012. Gender stereotypes and workplace bias. In Research in Organizational Behavior 32: 113 – 135.CrossRefGoogle Scholar
  18. Henninges, Hasso von. 1994. Die berufliche, sektorale und statusmäßige Umverteilung von Facharbeitern. (BeitrAB), Bd. 182, Nürnberg: Landesarbeitsamt Nordbayern, Geschäftsstelle für Veröff.Google Scholar
  19. Klein, Uta, 2000. Militär und Männlichkeit. Die Bundeswehr nach dem EuGH-Urteil. Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur. Juni: 6 – 11.Google Scholar
  20. Kröll, Dorothea, Hrsg..2010. „Gender und MINT“ Schlussfolgerung für Unterricht, Beruf und Studium. Kassel: Kassel University Press.Google Scholar
  21. Krüger, Helga und R. Levy. 2000. Masterstatus, Familie und Geschlecht. Vergessene Verknüpfungslogiken zwischen Institution des Lebenslaufs. Berliner Journal für Soziologie, 10 (3): 379 – 402.CrossRefGoogle Scholar
  22. Leonhart, Nina. 2018. Über den (Wesens)Kern des Soldatseins. Professionssoziologische Überlegungen zur gegenwärtigen Debatte um soldatische Berufs- und Selbstbilder im Bereich der Bundeswehr. In Professionskulturen – Charakteristika unterschiedlicher professioneller Praxen, Hrsg. S. Müller-Hermann, R. Becker- Lenz, S. Busse und G. Ehlert, 7 – 29. Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  23. Niessen-Ruenzi, Alexandra, und S. Ruenzi. 2018. Zurückscheuen. Warum Frauen den Wettbewerb meiden. Forschung & Lehre 3: 244 – 245.Google Scholar
  24. Pareto, Vilfredo. 1916. System der Allgemeinen Soziologie. Florenz: Vallechi.Google Scholar
  25. Prentice, Deborah A., und E. Carranza. 2003. Sustaining Cultural Beliefs in the Face of Their Violation: The Case of Gender Stereotypes. In The Psychological Foundations of Culture, Hrsg. M. Schaller and C. S. Crandall, 259 – 280. Mahwah, NJ: Erlbaum.Google Scholar
  26. Sachverständigenkommission 6. Jugendbericht der Bundesregierung. 1988. Alltag und Biografie von Mädchen Band 16. Bericht der Kommission. Opladen: Leske & Budrich.Google Scholar
  27. Sell, Stefan, und A. Kersting. 2010. Gibt es einen (drohenden) Fachkräftemangel im System der Kindertagesbetreuung in Rheinland-Pfalz ? Eine empirische Untersuchung zum Personalbedarf in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege. Remagen. https://www.rlp.de/fileadmin/news_import/Erzieherinnenbedarf_ibus-Studie.pdf. Zugegriffen: 03. Mai 2018.
  28. Solga, Heike, und L. Pfahl. 2009. Doing Gender im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. In Förderung des Nachwuchses in Technik und Naturwissenschaften, Hrsg. J. Milberg, 155 – 218. Wiesbaden: Springer VS.CrossRefGoogle Scholar
  29. SPI Sozialpädagogisches Institut Berlin. 1999. Neue Maßstäbe. Mädchen in der Jugendhilfeplanung. Bundesmodell „Mädchen in der Jugendhilfe“. Berlin: Stiftung SPI.Google Scholar
  30. Steffens, Melanie C., und I. D. Ebert. 2016. Frauen – Männer – Karrieren. Eine sozialpsychologische Perspektive auf Frauen in männlich geprägten Arbeitskontexten. Wiesbaden: Springer VS.CrossRefGoogle Scholar
  31. Thompson, Charis. 2005. Making Parents. The Ontological Choreography of Reproductive Technologies. Cambridge: MIT Press.Google Scholar
  32. Wetterer, Angelika. 1995. Dekonstruktion und Alltagshandeln. In Die soziale Konstruktion von Geschlecht in Professionalisierungsprozessen, Hrsg. Angelika Wetterer, 223 – 246. Frankfurt a. M.: Campus Verlag.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität KasselKasselDeutschland
  2. 2.Helmut Schmidt Universität HamburgHamburgDeutschland

Personalised recommendations