Gesundheit und Kommunikation

Chapter
Part of the Sozialwissenschaftliche Gesundheitsforschung book series (SPGES)

Zusammenfassung

Wenn wir also davon ausgehen, dass wir von Geburt an nicht hätten überleben können, ohne dass uns irgendjemand irgendeine Form der Zuwendung hätte zuteilwerden lassen, dann wäre damit die Frage nach dem Zusammenhang von Kommunikation und Gesundheit hinreichend und grundlegend geklärt: Versteht man Kommunikation als eine relationale und referentielle Form des „Sich-in-Beziehung-Setzens“, dann ist Kommunikation offensichtlich die existenzielle Grundvoraussetzung dafür, dass Leben und Überleben überhaupt möglich werden können. Fasst man den Kommunikationsbegriff noch etwas weiter, dann sind es aber nicht nur die verbalen und taktilen „Ansprachen“ an das Neugeborene, die hier überlebensnotwendig werden, sondern auch die materiellen Möglichkeiten, z. B. die Luft, die wir ein- und ausatmen, oder die Nahrung, die wir zu uns nehmen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität BremenBremenDeutschland

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