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Einleitung

  • Günter P. Merker
Chapter
Part of the ATZ/MTZ-Fachbuch book series (ATZMTZ)

Zusammenfassung

Der Verbrennungsmotor hat in den letzten hundert Jahren als Antriebsaggregat für Land‐ und Wasserfahrzeuge, aber auch als Stationärmotor zum Antrieb von Arbeitsmaschinen und Generatoren eine weltweite Verbreitung gefunden und damit letztendlich die heutige Mobilität erst ermöglicht. Personen‐ und Nutzfahrzeuge werden überwiegend durch Otto‐ bzw. Dieselmotoren angetrieben. Der Otto‐ bzw. Benzinmotor geht auf Nikolaus August Otto und auf Gottlieb Daimler mit Wilhelm Maybach und damit auf die Jahre 1876 und 1886 zurück. Rudolf Diesel hat die Thermodynamik und die Konstruktion seines Dieselmotors in seinem Buch im Detail beschrieben (Diesel 1893). Im gleichen Jahr lief auch sein erster Versuchsmotor.

Otto‐ und Dieselmotoren haben in den folgenden Jahren vielfältige Entwicklungsschritte erfahren; der Grundaufbau des Triebwerks und das Arbeitsprinzip sind jedoch gleich geblieben. Die Motoren sind mit der Zeit insbesondere leichter, kleiner oder größer, leistungsstärker, betriebssicherer aber technisch wesentlich aufwendiger und trotzdem kostengünstiger geworden. Wesentliche Fortschritte erfolgten in den vergangenen 30 Jahren durch die Erfüllung der vom Gesetzgeber schrittweise eingeführten Absenkung der Grenzwerte für die Schadstoffemissionen. Durch die Einführung von Hochdruck‐ und Common‐Rail‐Einspritzsystemen, ein‐ und zweistufiger Abgasturboaufladung sowie Downsizing und ‐speeding, um nur einige Schlagworte zu nennen, konnten der Brennstoffverbrauch, die Schadstoffemissionen und das Gewicht deutlich gesenkt und die Leistung wesentlich gesteigert werden.

Literatur

  1. Diesel, R.: Theorie und Konstruktion eines rationellen Wärmemotors zum Ersatz der Dampfmaschine und der heute bekannten Verbrennungsmotoren. Springer, Berlin (1893). Reprint (1986) VDI-Verlag GmbH, DüsseldorfGoogle Scholar

Copyright information

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Authors and Affiliations

  • Günter P. Merker
    • 1
  1. 1.TettnangDeutschland

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