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Das Politische Feld

  • Kurt GostentschniggEmail author
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Zusammenfassung

Nach dieser langen Reise durch das gewaltige Politische Feld haben wir die biographischen Eckdaten der prominentesten individuellen Akteure erfahren, einen Einblick in die Organisation des Ministeriums des Äußeren – mit dem Kaiser und dem Minister des Äußeren an der Spitze, den diversen Sektionen, dem Orient– oder Balkan–Referat, den Ministerialbeamten und Lobby–Gruppen – gewonnen, die Schlüsselrolle Albaniens im politischen Balkankonzept Österreich–Ungarns – von der Ausgangslage im Jahr des Ausgleichs, der Orientfrage und Orientkrise und dem Berliner Kongress über die Balkanpolitik im Zeichen von Bündnisdiplomatie und Mittelmeerentente und die österreichisch–ungarisch–russische Entente bis zum Scheitern der Politik des Status Quo – zu verstehen gelernt, die Handels– und Verkehrspolitik im Dienste der „pénétration pacifique“ – von der wirtschaftlichen Entwicklung und Hinwendung Österreich–Ungarns zu den Balkanländern über die Donauschifffahrt, den Eisenbahnbau, die Handelsverträge und offensive Wirtschaftspolitik seit der Jahrhundertwende bis zu Albaniens handels– und verkehrspolitischer Funktion für Österreich–Ungarn und zum österreichischen Albanien–Komitee – nachgezeichnet, das Kultusprotektorat als offizieller Rahmen der Einflussnahme im Eigeninteresse – von dessen Entwicklung und Aufgaben über die Abwehr von Angriffen bis zu den Schulen in Albanien und zum Albaner–Konvikt in Wien – geschildert, die geheime und fatale Rolle des noch allzu jungen Thallóczy beim Aufstand der Malësia e Mbishkodrës mitverfolgt, die Albanien–Aktion um die Jahrhundertwende – von den drei Geheimkonferenzen, dem Memorandum 1896 und den Reaktionen darauf über die Umsetzung der Aktionspläne, die Rolle der Konsuln und das Schulwesen bis zur Alphabetfrage und den Zeit– und Druckschriften – detailliert beschrieben, Thallóczys geheime Autorschaft in der Historiographie Albaniens aufgedeckt, Albanien und die Balkankriege – vom Ersten Balkankrieg, der albanischen Unabhängigkeitserklärung und Wiens diesbezügliche Rolle und dem Beginn der Londoner Botschafterkonferenz über die Shkodra–Krise, die Verhandlungen über die albanische Südgrenze und das Statut für Albanien, die Wahl des Fürsten und Ippens Beraterrolle bis zur Oktober–Krise – vor allem in diplomatischer Hinsicht behandelt, über Albanien unter der Herrschaft der Großmächte – vom Admiralsrat in Shkodra über die Internationale Kontrollkommission und die internationalen Grenzkommissionen für Nord– und Südalbanien bis zu den diplomatischen Bemühungen um den Abzug der griechischen Truppen –, referiert, die Regierung Wied – vom verzögerten Regierungsantritt und der Vormundschaft durch die Internationale Kontrollkommission über das Epirus–Problem, den muslimischen Aufstand in Mittelalbanien und die Juli–Krise bis zum Ende der Herrschaft Wieds – besprochen sowie den Publizisten Leo Freundlich im Dienste von Politik und Wirtschaft – von biographischen Angaben und dem Neubeginn als Albanien–Kenner über die Herausgabe der „Albanischen Korrespondenz“ bis zu dessen Mitgliedschaft im Albanien–Komitee – charakterisiert.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Karl-Franzens-UniversitätGrazÖsterreich

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